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12.12.2014

11:52 Uhr

Ölbranche

Halliburton streicht 1000 Stellen

Halliburton wickelt derzeit den Kauf des Konkurrenten Baker Hughes ab. Parallel dazu streicht der Öldienstleister 1000 Stellen. Laut des Konzerns bestehe dazwischen kein Zusammenhang. Der niedrige Ölpreis sei schuld.

Die Halliburton-Führung an der New Yorker Börse. Beim Öldienstleister müssen zahlreiche Mitarbeiter gehen. AFP

Die Halliburton-Führung an der New Yorker Börse. Beim Öldienstleister müssen zahlreiche Mitarbeiter gehen.

New YorkDer US-Konzern Halliburton streicht wegen des stark gesunkenen Ölpreises rund 1000 Stellen außerhalb des amerikanischen Kontinents. Die Stellen würden mit sofortiger Wirkung wegfallen, erklärte ein Sprecher von Halliburton am Donnerstag. Betroffen sei die „östliche Hemisphäre, das heißt Europa, Asien, Afrika, Naher Osten und Australien“. Bei Halliburton, Anbieter für Technik und Dienstleistungen in der Öl- und Gasförderung, arbeiten weltweit rund 80.000 Menschen. Die Stellenstreichungen seien nötig, um „dem aktuellen Marktumfeld zu entkommen“.

Finanzvorstand Mark McCollum hatte bereits am Mittwoch Stellenstreichungen angekündigt; er sagte, dass Halliburton für die Verkleinerung des Personals weltweit 75 Millionen Dollar im vierten Quartal zurückstelle.

Der Ölpreis ist seit Juni um 44 Prozent gefallen. Die Ölkonzerne haben ihre Zulieferer wie Halliburton bereits aufgefordert, die Preise zu senken.

Halliburton wickelt zur Zeit den Kauf des Konkurrenten Baker Hughes für 34,6 Milliarden Dollar ab. Die Stellenstreichungen stünden in keinerlei Zusammenhang mit diesem Kauf, versicherte das Unternehmen am Donnerstag.

Von

afp

Kommentare (2)

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Herr Vittorio Queri

12.12.2014, 12:45 Uhr

>> Halliburton streicht 1000 Stellen >>

Der Fracking-Guru läßt Federn........Ölpreis sei Dank !

Die Fracking - Blase fängt an zu platzen !

Herr Paul Mueller

12.12.2014, 12:47 Uhr

Die sind die ersten größeren Opfer der Sanktionen gegen Russland. Rosneft hatte ja angekündigt, dass neue Projekte aufgrund des von Obama begonnenen Wirtschaftskrieges auf Eis gelegt werden müssen. Dienstleister wie Halligurton werden nun für die Politik von Obama bluten. War es das wert?

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