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19.07.2017

00:17 Uhr

Ölgeschäft

BP will US-Pipelines auskoppeln

BP besitzt Pipelines in den USA. Aus Verkaufsplänen wurde nichts. Nun wärmt der britische Ölkonzern die Idee wieder auf, sie aus dem Unternehmen auszugliedern – und einen Börsengang für sie vorzubereiten.

Eine Öl-Pipeline in den USA (Archivfoto): BP hat neue Pläne für seine Leitungen. AP

Pipeline

Eine Öl-Pipeline in den USA (Archivfoto): BP hat neue Pläne für seine Leitungen.

New YorkDer britische Ölkonzern BP denkt über einen Börsengang seiner Pipelines an der US-Golfküste und im Mittleren Westen nach. Für einen solchen Schritt müssten zunächst bestimmte Aktiva ausgegliedert und in eine neue Unternehmensrechtsform eingebracht werden, teilte BP am Dienstag mit.

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Der Abgasskandal setzt den Ölmultis zu. Der Europa-Chef von BP lehnt Fahrverbote ab und sieht das Elektroauto nur als Ergänzung zu Diesel und Benzin. Immerhin fordert er: Aus Tankstellen sollen Mobilitätszentren werden.

BP hatte das Vorhaben bereits vor rund fünf Jahren erwogen. Im Zuge der sinkenden Ölpreise verwarf der Konzern seine Pläne damals jedoch. 2015 scheiterte BP einem Medienbericht zufolge mit einem Verkauf seiner Pipelines in Nordamerika.

Sollte der Börsengang über die Bühne gehen, dürfte es sich um eine der größten Neuemissionen in diesem Jahr handeln, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. BP äußerte sich nicht zu Einzelheiten der möglichen Transaktion.

Von

rtr

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