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22.12.2014

15:59 Uhr

Ölhandelsgeschäft

Rosneft sagt Öl-Übernahme von Morgan Stanley ab

Russischer Rohstoffriese rudert zurück: Rosneft will das Ölgeschäft der US-Bank Morgan Stanley nun doch nicht kaufen. Schuld daran sind auch die Sanktionen der US-Regierung. Dafür soll es Kooperationen geben.

Das Logo von Rosneft: Das Ölunternehmen sagt einen Ankauf einer US-Bank kurzfristig ab. dpa

Das Logo von Rosneft: Das Ölunternehmen sagt einen Ankauf einer US-Bank kurzfristig ab.

MoskauRusslands größter Ölproduzent Rosneft hat den Kauf des Ölhandelsgeschäfts der US-Bank Morgan Stanley abgesagt. „Nachdem große Anstrengungen in das Geschäft gesteckt wurden, bedauern beide Seiten, dass er nicht vollendet werden kann“, teilte Rosneft am Montag in Moskau mit. „Trotzdem werden beide Seiten in anderen Bereichen kooperieren.“

Rosneft macht die amerikanischen Aufsichtsbehörden für das Scheitern verantwortlich. Die USA haben Russland wegen des Vorgehens in der Ukraine mit Sanktionen belegt. Das hat es Rosneft erschwert, die Übernahme und das Tagesgeschäft zu finanzieren.

Morgan Stanley prüft nun eine Reihe von Alternativen. Dabei werde man sowohl das Interesse der Aktionäre als auch das der Beschäftigten und Kunden berücksichtigen, teilte die Bank mit.

Morgan Stanley will die Ölhandelssparte seit rund zwei Jahren verkaufen. Die Bank steht dabei unter Druck der US-Aufsichtsbehörden, die den Handel mit Öl für zu riskant für das Geldhaus halten. Sie fürchten, dass etwa bei einem Tankerunglück auf das Geldinstitut Milliardenrisiken zukommen könnten.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Paul Mueller

22.12.2014, 18:25 Uhr

Kein Geld für die Amis.
Das nennt man dann wohl GAU.
Die Sanktionen entfalten langsam ihre Wirkung ... :-)

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