Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.07.2013

16:25 Uhr

Ölkonzerne

Verdacht auf Preisabsprachen

Sechs Ölkonzerne sind ins Blickfeld des spanischen Kartellamts geraten. Sie sollen illegale Preisabsprachen getroffen haben. Indizien liegen bereits vor. Die spanischen Benzinpreise gehören zu den höchsten in Europa.

Der Mineralölkonzern BP wird – wie fünf weitere spanische Ölkonzerne – der illegalen Preisabsprache bezichtigt. dpa

Der Mineralölkonzern BP wird – wie fünf weitere spanische Ölkonzerne – der illegalen Preisabsprache bezichtigt.

Madrid Der britische Ölkonzern BP, die spanische Repsol und vier andere Ölgesellschaften sind wegen des Verdachts illegaler Preisabsprachen ins Visier der spanischen Wettbewerbshüter geraten. Die nationale Kartellbehörde CNC kündigte am Dienstag in Madrid die Einleitung einer tiefergehenden Untersuchung an. Bei Kontrollinspektionen habe man Indizien gefunden.

Bei den betroffenen Unternehmen handelt es sich neben BP España und Repsol um den portugiesischen Konzern Galp sowie die spanischen Unternehmen Cepsa, Disa und Meroil. Diese Firmen sollen für den spanischen Markt Preise und andere Geschäftsbedingungen abgesprochen sowie untereinander sensible Informationen ausgetauscht haben.

Industrieminister José Manuel Soria hatte zuvor kritisiert, die spanischen Benzinpreise vor Steuern gehörten auch aufgrund des geringen Wettbewerbs zu den höchsten in Europa. In einer ersten Reaktion wies Repsol die Vorwürfe zurück. Man habe keine Wettbewerbsvorschriften verletzt und werde das auch beweisen.

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

herrimhimmel2002

31.07.2013, 05:17 Uhr

Hüstl...erzählt mal bitte was Neues. Das ist doch schon seit 1974 bekannt...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×