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01.09.2015

18:03 Uhr

Offshore

Trianel weiht neuen Windpark vor Borkum ein

Der „Trianel Windpark Borkum“ ist der erste europäische Offshore-Windpark in rein kommunaler Hand. 33 Stadtwerke sind an dem Projekt beteiligt. Sie bezeichnen den Park als „Meilenstein“.

Energieversorger und Finanzinvestoren stecken viel Geld in den Ausbau der Offshore-Windenergie, die ein Pfeiler der Energiewende sein soll. obs

Inbetriebnahme des Trianel Windpark Borkum

Energieversorger und Finanzinvestoren stecken viel Geld in den Ausbau der Offshore-Windenergie, die ein Pfeiler der Energiewende sein soll.

AachenDie Stadtwerke-Kooperationsgemeinschaft Trianel hat vor der Nordseeinsel Borkum nach eigenen Angaben den ersten europäischen Offshore-Windpark in rein kommunaler Hand eingeweiht. Das Projekt sei ein „Meilenstein in der kommunalen Energieversorgung“, erklärte der Sprecher der Trianel-Geschäftsführung, Sven Becker, am Dienstag bei der Zeremonie zur Inbetriebnahme. Der „Trianel Windpark Borkum“ verfügt in der ersten Ausbaustufe über 40 Windräder mit einer Gesamtleistung von 200 Megawatt.

Eine zweite Ausbaustufe mit weiteren 40 Windanlagen sei bereits vorgesehen, teilte Trianel in Aachen mit. Der Baubeschluss werde für kommendes Jahr erwartet. Trianel ist ein Zusammenschluss von über 50 kommunalen Versorgungsunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die größten Anteilseigner sind die Energie- und Wasserversorgung Mittleres Ruhrgebiet GmbH (24,69 Prozent) sowie die Stadtwerke Aachen (11,97 Prozent).

Am „Trianel Windpark Borkum“ etwa 45 Kilometer vor der Küste der niedersächsischen Nordseeinsel beteiligen sich 33 Stadtwerke. Mit dem Bau war 2011 begonnen worden, die Fertigstellung verzögerte sich zwischenzeitlich wegen Problemen mit der Netzanbindung. Der Park befindet sich bereits seit Mitte Juli am Netz und läuft im Probebetrieb, am Dienstag erfolgte nun die offizielle feierliche Inbetriebnahme des Turbinenfelds.

In der deutschen Nordsee speisten nach Informationen der Branchenplattform Stiftung Offshore-Windenergie im Juni bereits elf Windparks ganz oder teilweise Strom in das Netz ein. Zwei weitere befanden sich im Bau, bei vier anderen lagen positive Investitionsentscheidungen vor.

Energieversorger und Finanzinvestoren stecken viel Geld in den Ausbau der Offshore-Windenergie, die ein Pfeiler der Energiewende sein soll. Nach Angaben von Herstellern wird Stromerzeugung auf See zunehmend wettbewerbsfähiger.

Von

afp

Kommentare (1)

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Herr Peter Noack

02.09.2015, 07:33 Uhr

Wie viel off shore Windkraft gibt es dann in Deutschland? Sind es schon 2.000 Megawatt? Kommen in diesem Jahr noch weitere off shore Windparks ans Netz? Wie sieht es damit 2016 bis 2020 aus? Kommen da noch 5.500 Megawattdazu? Werden es 2020 über 7.500 Megawatt sein, die dann rund 4.500 Stunden, Tag und Nacht, Strom im Jahr liefern?

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