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25.08.2014

18:51 Uhr

Offshore-Windkraft

Abenteuer auf hoher See

Die Energieversorger investieren wieder in Meeres-Windparks. Doch die Offshore-Technik birgt noch Probleme. Die Hersteller arbeiten an Lösungen.

Offshore-Windenergiepark Bard 1: Probleme mit der Technik. dpa

Offshore-Windenergiepark Bard 1: Probleme mit der Technik.

DüsseldorfEs muss weh tun: Seit Monaten liefert der Offshore-Windpark Bard 1 keinen Strom – dabei war schon alles fertig, der Windpark ist sogar schon am Netz angeschlossen. Doch im März gab es den großen Knall auf einer Konverterstation. Aus Sicherheitsgründen wurde der Betrieb des Parks daraufhin sofort eingestellt.

Nun arbeitet der Betreiber Ocean Breeze gemeinsam mit dem Stromnetzbetreiber Tennet und dem Schweizer Unternehmen ABB, das für die technische Umsetzung des Netzanschlusses zuständig ist, an einer Lösung des Problems. Laut Ocean Breeze sollte die Störung noch im August behoben werden – doch bisher konnten noch keine Erfolge vermeldet werden. Vor einem Jahr wurde Bard 1 noch als der erste kommerzielle Windpark in der Nordsee gefeiert, der an das Stromnetz angeschlossen wurde.

Die größten Energieversorger der Welt

Platz 10

Den zehnten Platz belegt ein Energieversorger aus Südkorea: Korea Electric Power kam im April 2016 auf einen Marktwert von 33,1 Milliarden US-Dollar.

Quellen: Bloomberg; Factset; Forbes

Platz 9

Den neunten Platz belegt GDF Suez. Das französische Unternehmen hatte im April 2016 einen Marktwert von 39 Milliarden US-Dollar. Ein Jahr zuvor waren es noch 49,5 Milliarden Dollar gewesen.

Platz 8

hiAuf dem achten Platz befindet sich chinesische Energieversorger China Yangtze Power. Im April 2016 war der Konzern 41,8 Milliarden US-Dollar wert.

Platz 7

Dominion Resources auf dem siebten Platz der weltgrößten Energieversorger stammt aus den USA und hat einen Markt von 43,2 Milliarden US-Dollar.

Platz 6

Den sechsten Platz belegt ein Versorger aus Spanien: Iberdrola hat einen Marktwert von 44,1 Milliarden US-Dollar.

Platz 5

Der fünftgrößte Energieversorger stammt aus Spanien. Enel kam im April 2016 auf einen Marktwert von 44,6 Milliarden US-Dollar.

Platz 4

Auf dem vierten Platz befindet sich ein Unternehmen aus den USA: Southern Co. Der Versorger hatte im April 2016 einen Marktwert von 45,3 Milliarden US-Dollar.

Platz 3

Der drittgrößte Energieversorger der Welt kommt aus dem Vereinigten Königreich. National Grid hatte im April 2016 einen Marktwert von 51,4 Milliarden US-Dollar.

Platz 2

Auf dem zweiten Platz befindet sich ein amerikanisches Unternehmen: Nextra Energy. Der Wert des Energieversorgers beträgt 52,8 Milliarden US-Dollar.

Platz 1

Das US-amerikanische Unternehmen Duke Energy ist nach Marktwert wie schon 2015 der weltweit größte Energieversorger. Im April 2016 betrug sein Wert 53,1 Milliarden US-Dollar. 2,3 Milliarden Dollar weniger als im Vorjahr.

Nun bangt laut Informationen des „Spiegel“ bereits der nächste Windpark-Betreiber um den Netzanschluss: Das Stadtwerkeunternehmen Trianel will nach Informationen des Nachrichtenmagazins seinen Windpark Borkum eigentlich im September in Betrieb nehmen.

Dabei ziehen die Investitionen in die Windräder auf Hoher See gerade wieder an. Erst Mitte August verkündete Vattenfall, dass das Unternehmen gemeinsam mit den Stadtwerken München den Offshore-Windpark „Sandbank“ bauen will. Errichtet werden 72 Siemens-Windenergieanlagen mit einer gesamten installierten Leistung von 288 Megawatt. Der Baubeginn sei für das Jahr 2015 geplant, hieß es in einer Mitteilung, das Investitionsvolumen belaufe sich auf rund 1,2 Milliarden Euro.

Der Energiekonzern EnBW plant seinerseits den Bau von zwei neuen Windparks in der Nordsee. Die Investitionsentscheidung über das Projekt EnBW „Hohe See“ soll im Jahr 2016 fallen. „Wir wollen die Kosten um mehr als 20 Prozent senken, das ist ein dreistelliger Millionenbetrag“, sagte EnBW-Manager Güsewell.

Kosten sind bisher noch ein Problem bei der Offshore-Windkraft. Die Hersteller der Technik wollen das jedoch ändern.

Kommentare (1)

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Herr Georg Bäuml

25.08.2014, 20:05 Uhr

Offshore in der deutschen Nord- und Ostsee:
Das Problem und damit verbunden die hohen Kosten bestehen vor allem in den bis zu über 100 Kilometer von der Küsten entfernten ausgewiesenen Arealen für Windparks.
Während in GB, DK, NL oder USA direkt an den Küsten gebaut werden darf, muss hierzulande weit draußen im Meer in entsprechenden Wassertiefen die Anlage errichtet werden.

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