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11.04.2017

21:10 Uhr

Opec

Ölstaaten drosseln Produktion noch stärker

Die Organisation erdölexportierender Länder fährt ihre Produktion zurück. Auch Russland erklärt sich bereit, weniger Öl zu fördern. Die Maßnahmen sollen den weltweiten Ölpreis stützen.

Russland und zehn andere Ölstaaten, die der Opec nicht angehören, haben sich ebenfalls bereiterklärt, weniger Öl zu fördern. Reuters

Ölförderung

Russland und zehn andere Ölstaaten, die der Opec nicht angehören, haben sich ebenfalls bereiterklärt, weniger Öl zu fördern.

Dubai/LondonDie Opec-Staaten haben nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters ihre Ölproduktion im März stärker als vereinbart zurückgefahren. Die elf Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder, die einer vorübergehenden Drosselung zugestimmt haben, förderten im vergangenen Monat im Schnitt 29,757 Millionen Barrel pro Tag, wie aus Daten des Ölkartells hervorgeht, die Reuters einsehen konnte. Vereinbart ist zur Stützung des Ölpreises eine Drosselung um etwa 1,2 Millionen Fässer täglich auf 29,804 Millionen Barrel pro Tag.

Russland und zehn andere Ölstaaten, die der Opec nicht angehören, haben sich ebenfalls bereiterklärt, weniger Öl zu fördern, allerdings wollen sie die Produktion nicht ganz so stark zurückfahren. Die Vereinbarung gilt seit dem 1. Januar für ein halbes Jahr. Sie hat dazu beigetragen, dass die Ölpreise wieder gestiegen sind. Derzeit kostet ein Fass (159 Liter) etwa 56 Dollar. Vor einem Jahr waren es 42 Dollar. Mitte 2014 betrug der Preis jedoch noch über 100 Dollar.

Von

rtr

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