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04.11.2014

15:47 Uhr

Photovoltaik

Phoenix Solar kassiert Jahresprognose

Verlust statt Gewinn, nur etwa die Hälfte an Umsatz: Das Photovoltaikunternehmen Phoenix Solar muss seine Jahresprognose deutlich nach unten korrigieren. Vorstandschef Bernd Köhler geht nun Ende des Jahres.

Hoffen auf die Zukunft: Das Photovoltaikunternehmen Phoenix Solar muss seine Jahresprognose nach unten korrigieren und verliert seinen Vorstandschef. dpa

Hoffen auf die Zukunft: Das Photovoltaikunternehmen Phoenix Solar muss seine Jahresprognose nach unten korrigieren und verliert seinen Vorstandschef.

SulzemoosDas Photovoltaikunternehmen Phoenix Solar kommt nicht zur Ruhe: Das Unternehmen hat seine Jahresprognose deutlich gekappt, Vorstandschef Bernd Köhler wird seinen Ende des Jahres auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

Die Erlöse werden in diesem Jahr wohl nur 45 bis 55 Millionen Euro erreichen, weil bestehende Aufträge großteils erst 2015 zu Umsatz würden, teilte das Unternehmen am Dienstag im bayerischen Sulzemoos mit. Bisher waren 70 bis 100 Millionen Euro angepeilt. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürfte ein Verlust zwischen 3 und 4 Millionen Euro anfallen. Ursprünglich war ein Betriebsgewinn erwartet worden.

Die größten Solarmodulhersteller der Welt

Platz 9: Hanwha Solar One und REC (Norwegen und Korea)

Das Research-Team des Handelsblatts hat aus Daten von Bloomberg, des Marktforschers IHS und Unternehmensangaben die aktuell zehn größten Solarmodul-Hersteller der Welt ermittelt. Die Liste dürfte vor allem für die Deutschen ernüchternd sein.

Den zehnten Platz teilen sich das koreanische Unternehmen Hanwha Solar und das norwegische Unternehmen REC. Beide verkauften 2012 jeweils Solarmodule mit einem Erzeugungspotenzial von 750 Megawatt.

Platz 8: Sun Power (USA)

Das 1985 im US-amerikanischen Silicon Valley gegründete Unternehmen Sun Power machte im vergangenen Jahr rund 1,9 Milliarden Euro Umsatz und verkaufte Solarmodule mit einer Erzeugungskapazität von 850 Megawatt.

Platz 7: Jinko Solar (China)

Auf dem siebten Platz befindet sich das chinesische Unternehmen Jinko Solar. Es setzte 2012 mit Auslieferungen von Solarmodulen mit einer Erzeugungskapazität in Höhe von 900 Megawatt insgesamt 591 Millionen Euro um.

Platz 6: Sharp (Japan)

Zu den großen Gewinnern beim Ranking 2012 gehört Sharp. Das Unternehmen lieferte im vergangen Jahr Solarmodule mit einem Stromerzeugungspotenzial von 1050 Megawatt aus. 2011 waren es noch 725 MW, was Sharp damals den 16. Platz in der Weltrangliste brachte.

Platz 5: Suntech (China)

Der chinesische Konzern Suntech stürzte mit verkauften Solarmodulen mit einer Erzeugungskapazität von geschätzt 1390 Megawatt vom ersten Platz im Jahr 2011 auf den fünften Platz ab. Im April musste das Unternehmen seine Zahlungsunfähigkeit mitteilen und ist nun offenbar auf der Suche nach einem strategischen Investor.

Platz 4: Canadian Solar (Kanada)

Das Unternehmen Canadian Solar wurde erst im Jahr 2001 im kanadischen Ontario gegründet. Nun befindet es sich bereits auf dem vierten Platz der Weltrangliste. Im Jahr 2012 verkaufte es Solarmodulen mit einem Stromerzeugungspotenzial von 1550 Megawatt.

Platz 3: Trina Solar (China)

Das chinesische Unternehmen Trina Solar schaffte einen großen Sprung vom fünften Platz 2011 auf den dritten Platz 2012. Im vergangenen Jahr lieferte das Unternehmen Solarmodule mit einer Erzeugungskapazität von 1600 Megawatt aus.

Platz 2: First Solar (USA)

Der US-Konzern First Solar belegt unverändert den zweiten Platz in der Weltrangliste der größten Solarmodulhersteller. 2012 lieferte es Produkte mit einem Stromerzeugungspotenzial von 1800 Megawatt aus.

Platz 1: Yingli Solar (China)

Absolute Weltspitze ist das chinesische Unternehmen Yingli Solar. Der Konzern arbeitete sich von Platz 4 in 2011 hoch mit Auslieferungen von Solarmodulen von 2300 Megawatt im vergangenen Jahr.

Im kommenden Jahr solle es mit anziehender internationaler Nachfrage aber wieder deutlich nach oben gehen, erklärte das Unternehmen.

Von

dpa

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