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12.12.2012

16:39 Uhr

Positive Signale

US-Geschäft macht Solarworld Hoffnung

Das vierte Quartal ist für Solarworld in den USA besser gelaufen als in Deutschland. Das gibt dem krisengeschüttelten Unternehmen neue Hoffnung, doch es warten schwierige Monate.

Die positiven Signale schürten am Mittwoch bei Anlegern von Solarworld und SMA Solar die Hoffnung auf bessere Zeiten. dapd

Die positiven Signale schürten am Mittwoch bei Anlegern von Solarworld und SMA Solar die Hoffnung auf bessere Zeiten.

DüsseldorfAnziehende Geschäfte in den USA sorgen bei der krisengeschüttelten Solarworld für einen Lichtblick und bei Anlegern für Euphorie. „Q4 läuft in den USA sehr gut, besser als in Deutschland“, sagte Solarworld-Chef Frank Asbeck am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.

Ob das allerdings reicht, die Einbußen hierzulande auszubügeln, ließ er offen. Während in den USA seit Monaten teils hohe Zölle auf chinesische Solarimporte gelten, muss sich Asbeck in Deutschland der Billig-Konkurrenz aus der Volksrepublik geschlagen geben. Eine Entscheidung der EU-Kommission zu möglichen Einfuhrzöllen wird erst im kommenden Jahr erwartet.

Experten von GTM Research und der Solar Energy Industries Association (SEIA) rechnen in den USA bis 2014 mit einer deutlichen Zunahme von neu installierten Photovoltaik-Anlagen. Nach einem 44-prozentigen Plus im dritten Quartal auf 684 Megawatt (MW) erwarten sie, dass sich im vierten Quartal die Menge auf 1,2 Gigawatt (GW) verdoppeln könnte.

Im Gesamtjahr rechnen sie mit einem Zubau von 3,2 GW. Damit wächst der US-Markt zwar deutlich, liegt aber immer noch erheblich hinter Deutschland. Hierzulande wurden bis Ende Oktober bereits rund 6,8 GW auf Dächer und Felder geschraubt.

Die positiven Signale schürten am Mittwoch bei Anlegern von Solarworld und SMA Solar die Hoffnung auf bessere Zeiten. Beide Titel führten mit einem Plus von über elf beziehungsweise über fünf Prozent die Gewinnerliste im TecDax an.

Die Papiere von Solarworld markierten ein Vier-Wochen-Hoch von 1,19 Euro. Im Vergleich zum Jahresbeginn liegen die Titel aber immer noch 65 Prozent im Minus. Damit steuert Solarworld auf die zweitschlechteste Kurs-Jahresbilanz der Unternehmensgeschichte zu.

Kommentare (1)

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vandale

12.12.2012, 18:19 Uhr

In den USA stehen die Solarsubvention in den Verhandlungen über die Fiskalklippe auf der Streichliste des Kongresses. Ob sich der linke Präsident Obama durchsetzen kann, vermag ich nicht zu beurteilen.

Keine Subventionen, keine Solaranlagen.

Vandale

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