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01.08.2013

09:46 Uhr

Probleme in Nigeria

Gewinn von Energiekonzern Eni bricht ein

Produktionsprobleme in Nigeria: Wegen eines schweren Gewinneinbruchs schraubt der italienische Energiekonzern Eni sein Produktionsziel herunter. Für 2013 rechnet er nur noch mit einer Ölproduktion auf Vorjahresniveau.

Das Unternehmen Eni in Italien. Dem Energiekonzern macht zusätzlich die immer noch anhaltende unsichere Lage in Libyen zu schaffen. ap

Das Unternehmen Eni in Italien. Dem Energiekonzern macht zusätzlich die immer noch anhaltende unsichere Lage in Libyen zu schaffen.

MailandNach einem überraschend schweren Gewinneinbruch hat der italienische Energiekonzern Eni sein Produktionsziel heruntergeschraubt. Für das zweite Quartal wies der Weltmarktsiebte am Donnerstag einen Rückgang beim Überschuss von 55 Prozent auf 580 Millionen Euro aus. Grund waren Produktionsprobleme in Nigeria, wo dem Unternehmen ein Streit mit den Behörden über Beteiligungen an den Öl-Vorkommen sowie häufiger Öl-Diebstahl und Sabotage zusetzen.

Zudem macht dem Konzern auch die unsichere Lage in dem auch fast zwei Jahre nach dem Sturz von Machthaber Muammar Gaddafi noch von Unruhen erschütterten Libyen zu schaffen. Für 2013 rechnet der staatlich kontrollierte Konzern nun nur noch mit einer Öl- und Gasproduktion auf Vorjahresniveau.

Auch Verluste bei der Öldienstleister-Tochter Saipem belasteten das Quartalsergebnis. Saipem rechnet nach bereits zwei Gewinnwarnungen in den vergangenen Monaten auch im Gesamtjahr mit roten Zahlen.

Von

rtr

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