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20.06.2013

15:28 Uhr

Prognose

RWI optimistisch für deutsche Stahlproduktion

Das kommende Jahr könnte für die deutschen Rohstahlerzeuger besser werden als die vergangenen, sagen die Konjunkturforscher des RWI. Für die Arbeitnehmer der Branche gilt das voraussichtlich nicht.

Arbeiter an einem Hochofen im brandenburgischen Eisenhüttenstadt: Das RWI ist für 2014 verhalten optimistisch. dpa

Arbeiter an einem Hochofen im brandenburgischen Eisenhüttenstadt: Das RWI ist für 2014 verhalten optimistisch.

EssenNach einem erwarteten Rückgang der deutschen Stahlproduktion im laufenden Jahr sieht das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) für 2014 wieder Hoffnung auf Besserung. Ob es sich dabei um eine Trendwende handele, sei allerdings noch unklar, sagte RWI-Konjunkturforscher Roland Döhrn am Donnerstag in Essen. Dies sei abhängig von der allgemeinen Konjunkturentwicklung.

Für 2013 gehen die Forscher von einem Minus bei der Rohstahlerzeugung um ein Prozent auf 42,2 Millionen Tonnen aus. Im kommenden Jahr wird mit einem leichten Anstieg um 0,9 Prozent auf 42,6 Millionen Tonnen gerechnet.

Die Kapazitätsauslastung werde nur leicht zunehmen und unter dem langfristigen Durchschnitt bleiben, sagte Döhrn. Derzeit sei die Auslastung der Kapazitäten in der deutschen Stahlindustrie mit rund 85 Prozent zwar nicht befriedigend, aber immer noch deutlich höher als in den meisten anderen Ländern.

In Deutschland gehen die Forscher für die Jahre 2013 und 2014 von einem „moderaten“ Abbau von Arbeitsplätzen in der Stahlindustrie aus. Die Beschäftigtenzahl werde im Jahresdurchschnitt von 88.600 im laufenden Jahr um 0,8 Prozent auf 87.800 im Jahr 2014 zurückgehen.

Von

dpa

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