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18.08.2016

16:56 Uhr

Projekt Arkona

Grundstein für Offshore-Windpark nördlich von Rügen gelegt

Mehr als 1,2 Milliarden Euro Investitionskosten und eine Leistung von 385 Megawatt, die 400.000 Haushalte mit Energie versorgen soll: Der Bau des geplanten Windparks Arkona in der Ostsee hat begonnen.

Konzernvertreter setzten gemeinsam unter anderem mit Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD, m.) den symbolischen Grundstein für das Projekt. dpa

Grundsteinlegung für Ostsee-Windpark

Konzernvertreter setzten gemeinsam unter anderem mit Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD, m.) den symbolischen Grundstein für das Projekt.

BerlinMit der Grundsteinlegung in Sassnitz auf Rügen hat am Donnerstag der Bau für den neuen Offshore-Windpark Arkona begonnen. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des deutschen Energieversorgers Eon und der norwegischen Statoil. Der Windpark soll nach Angaben von Eon 2019 vollständig in Betrieb gehen.

Der Windpark ist auf eine Leistung von 385 Megawatt ausgelegt und kann nach der vollständigen Inbetriebnahme rechnerisch 400.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Im Vergleich zu konventionell erzeugtem Strom können damit laut Eon jährlich bis zu 1,2 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Die Anlage wird in der Ostsee etwa 35 Kilometer nordöstlich der Insel Rügen errichtet. Die Grundsteinlegung erfolgte symbolisch für das zum Windpark gehörende Betriebsgebäude im Sassnitzer Fährhafen Mukran Port. Bereits begonnen hat nach Unternehmensangaben auch der Netzanschluss durch den Betreiber 50Hertz. Auch die Fertigung der Komponenten für die Anlage sei im Zeitplan.

Das Investitionsvolumen für den Windpark beträgt laut Eon mehr als 1,2 Milliarden Euro. Eon und Statoil sind an dem Vorhaben jeweils zu 50 Prozent beteiligt. Eon wies darauf hin, dass es damit als erstes Unternehmen über Windparks sowohl in der Nord- wie auch in der Ostsee verfügen werde.

Von

afp

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