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30.10.2013

11:20 Uhr

Quartalszahlen

Ölkonzern Statoil legt wieder zu

Gewinn und Umsatz des staatlich kontrollierten norwegischen Ölkonzerns Statoil ist im dritten Quartal gestiegen. Damit erholt sich Statoil vom schlechten Ergebnis des zweiten Quartals und hält an seiner Prognose fest.

Statoil-Logo in Norwegen. Der Konzern erwartet insgesamt eine schwächere Produktion als im Vorjahr. dpa

Statoil-Logo in Norwegen. Der Konzern erwartet insgesamt eine schwächere Produktion als im Vorjahr.

StavangerDer norwegische Ölkonzern Statoil hat im dritten Quartal von gestiegener Ölproduktion und höheren Preisen profitiert. Der bereinigte Gewinn legte leicht um 1,7 Prozent auf 12,1 Milliarden norwegische Kronen (1,5 Milliarden Euro) zu, wie der staatlich kontrollierte Konzern am Mittwoch in Stavanger mitteilte. Analysten hatten nur mit einem stabilen Gewinn gerechnet. Der Umsatz verbesserte sich um knapp zwei Prozent auf 169,8 Milliarden Kronen.

Im zweiten Quartal hatten die Norweger noch einen herben Umsatz- und Gewinneinbruch verbucht. Rückläufige Produktionsmengen, niedrigere Preise und der Verkauf des Tankstellengeschäfts ein Jahr zuvor hatten die Bilanz belastet.

Die größten börsennotierten Ölkonzerne der Welt

Die größten Öl- und Gaskonzerne

Sie fördern und raffinieren Erdöl oder Gas und betreiben riesige Tankstellennetze. Wie viel die zehn größten Öl- und Gaskonzerne der Welt an der Börse wert sind.

Quelle: Bloomberg, Stand: 26.7.2012

Platz 10

ENI (Italien)

Der italienische Öl- und Gaskonzern erreicht mit einer Marktkapitalisierung von 70 Milliarden Dollar Rang zehn unter den Energiekonzernen. Das Unternehmen mit Sitz in Rom ist der größte Gasversorger Italiens. Neben dem Öl- und Gasgeschäft mit Exploration, Förderung, Raffinerie und Vertrieb sind die Italiener auch im Stromgeschäft aktiv.

Platz 9

Sinopec (China)

Der chinesische Mineralölriese zählt zu den größten Energiekonzernen des Landes und erreicht an der Börse eine Marktkapitalisierung von 80,9 Milliarden Dollar. Das Unternehmen mit Sitz in Peking ist im Hang-Seng-Index notiert.

Platz 8

Total (Frankreich)

Die Franzosen betreiben in Europa ein dichtes Tankstellennetz. In mehr als 30 Ländern fördert der Konzern Öl und Gas. Der Konzern mit Sitz in Courbevoie nahe Paris erreicht einen Börsenwert von 124 Milliarden Dollar.

Platz 7

Gazprom (Russland)

Der russische Konzern rangiert an der Weltspitze der Gasförderer. Das Moskauer Unternehmen ist an der Börse mit 116 Milliarden Dollar bewertet. Gazprom kontrolliert fast die gesamte Erdgasförderung Russlands.

Platz 6

Petrobras (Brasilien)

Der halbstaatliche Konzern mit Sitz in Rio de Janeiro hat eine Marktkapitalisierung von 125,1 Milliarden Dollar. Die Brasilianer sind besonders in der Offshore-Förderung von Öl stark. Der Konzern wurde ursprünglich zur Abwehr von US-Konzernen gegründet.

Platz 5

BP (Großbritannien)

Die Katastrophe im Golf von Mexiko hat den Konzern in Bedrängnis gebracht. Aktuell ist das Unternehmen mit 129,1 Milliarden Dollar bewertet. In Deutschland wird Benzin und Diesel unter der Marke Aral vertrieben.

Platz 4

Chevron (USA)

Der US-Konzern ist auf dem Parkett 213,4 Milliarden Dollar wert. Die Hauptsitze sind im kalifornischen San Ramon sowie im brasilianischen Fortaleza. Der Konzern ist im Bereich der geothermischen Energiegewinnung führend.

Platz 3

Royal Dutch Shell (Großbritannien)

Das Unternehmen mit Sitz in London und Den Haag zählt zu den drei größten Öl- und Gaskonzernen der Welt. Shell ist in mehr als 180 Ländern aktiv. An der Börse ist der Konzern mit 216,4 Milliarden Dollar bewertet.

Platz 2

PetroChina (China)

Die Chinesen schoben sich auf rang zwei der größten Öl- und Gaskonzerne vor. An der Börse ist der Konzern 249,2 Milliarden Dollar wert. Das Unternehmen ist besonders im Sudan aktiv und steht deswegen in der Kritik.

Platz 1

Exxon Mobil (USA)

Die Spitze der Öl- und Gaskonzerne erobert Exxon Mobil mit einer Marktkapitalisierung von 399,7 Milliarden Dollar. Das Unternehmen entstand 1999 durch den Zusammenschluss von Exxon mit Mobil Oil. Das Unternehmen gilt als Nachfolger der Standard Oil Company des legendären Milliardärs John D. Rockefeller.

An ihrem Produktionsziel für das laufende Jahr halten die Norweger fest. Der Konzern erwartet insgesamt eine schwächere Produktion als im Vorjahr. Statoil hat sich von Geschäftsteilen getrennt und rechnet in den USA mit einem schwachen Wachstum des Gas-Absatzes. Zudem belastete die Terroristenattacke auf ein Gasfeld in Algerien im Januar.

Von

dpa

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