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25.07.2013

09:14 Uhr

Rohstoffe

Statoil machen niedrigere Öl- und Gaspreise zu schaffen

Für den norwegischen Ölkonzern Statoil laufen die Geschöfte gar nicht gut. Für das Unternehmen liegt das vor allem an den zu niedrigen Preisen für Gas und Öl. Dennoch soll weiter investiert werden.

Statoil möchte trotz der aktuellen Zahlen am Investitionskurs festhalten. ap

Statoil möchte trotz der aktuellen Zahlen am Investitionskurs festhalten.

OsloStatoil setzen die niedrigeren Preise für Öl und Gas zu. Im zweiten Quartal sank der operative Gewinn um 17 Prozent auf 38 Milliarden Kronen (umgerechnet 4,9 Milliarden Euro), wie der norwegische Ölkonzern am Donnerstag mitteilte. Damit lag das Unternehmen unter den Markterwartungen.

Trotz des Einbruchs hält Statoil an seinen Jahreszielen fest, zu denen auch umfassende Investitionen gehören. Allein in diesem Jahr will der Konzern 14,4 Milliarden Euro für den Ausbau seiner Förderung ausgeben, beispielsweise in die Erforschung von Öl- und Gasfeldern in Brasilien, Afrika und der Arktis. Insgesamt 50 neue Bohrlöcher sollen geschaffen werden.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

25.07.2013, 10:01 Uhr

Die Öl- und Gaspreise sind angesichts der Konjunktur erstaunlich hoch (weil sie nach oben manipuliert werden, u.a. wegen der Frackingblase in den USA). Eine dümmere Ausrede eines Konzerns habe ich schon lange nicht mehr gehört.

Statoil hat in den Glanzzeiten des US-Fracking-Bubbles fleißig total überteuerte Einkäufe getätigt - genau dann als das "smart money" auszusteigen begann. Das nennt man "dumb money". Da braucht man sich trotz hoher Energie-Rohstoffpreise nicht über das Ergebnis wundern.

Oilobserver

26.07.2013, 09:10 Uhr

Ich denke der Hauptgrund für die Probleme liegt in der Tatsache, dass im Hauptfördergebiet von Statoil, nämlich der Nordsee immer weniger Öl gefördert wird. Die Produktion ist dort in den letzen 10 Jahren um ca 50% zurückgegangen.

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