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17.07.2017

18:47 Uhr

Rohstoffstudie 2017

Rohstoffkauf in angespannten Zeiten

VonFranz Hubik

Die Preise für Öl, Erdgas oder Eisenerz fallen. Doch geopolitische Konflikte und Handelsbeschränkungen drohen das Rohstoffangebot zu verknappen. Wie können Unternehmen am besten auf diese Risiken reagieren? Eine Umfrage.

Die amerikanische Schieferölproduzenten drücken den Ölpreis. Doch steigende Risiken könnten die Rohstoffpreise insgesamt in Bewegung besetzen. dpa

Ölpumpe in den USA

Die amerikanische Schieferölproduzenten drücken den Ölpreis. Doch steigende Risiken könnten die Rohstoffpreise insgesamt in Bewegung besetzen.

Düsseldorf1,8 Millionen Barrel Öl entzieht das Energiekartell Opec täglich dem Markt. Doch der erhoffte Effekt – steigende Preise beim wichtigsten Rohstoff der Welt – will sich einfach nicht einstellen. Im Juni dieses Jahres  kostete ein Fass Rohöl à 159 Liter im Schnitt nur 46,28 Dollar und damit um gut acht Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Grund: Die amerikanische Schieferölindustrie unterläuft mit ihren stetig neuen Förderrekorden die Bemühungen der 14 Kartellbrüder um Saudi Arabien, das Angebot zu verknappen und den Ölpreis nach oben zu treiben. Die Fracker, wie die unkonventionellen Förderer im Branchenjargon genannt werden, drücken aber nicht nur den Ölpreis, sondern auch den Preis für Erdgas nach unten.

Die beiden Energierohstoffe sind dabei nur die prominentesten Beispiele für den Preisverfall in vielen Rohstoffgattungen. Eisenerz und Stahlschrott sind heute etwa um gut sieben Prozent günstiger zu haben als noch vor einem Jahr. Und auch viele Nahrungs- und Genussmittel wie Zucker oder Kaffee haben sich deutlich verbilligt. Doch in weltpolitisch angespannten Zeiten könnten geopolitische Konflikte, die eskalieren, oder rigide Handelsbeschränkungen schnell zu großen Preisschüben führen.

Viele Industrien sehen sich derzeit mit wachsenden Risiken beim Einkauf von Rohstoffen konfrontiert. Umso wichtiger ist eine systematische Beobachtung der Märkte und der Preisentwicklung von Schlüssel-Rohstoffen. Wie setzen Unternehmen dies in der Praxis um und wie steuern sie Handelsrisiken entgegen? Welche Chancen bietet die Digitalisierung, um den eigenen Rohstoffbedarf gegebenenfalls zu reduzieren?

Bereits zum achten Mal befragt die auf Einkauf und Supply Chain Management spezialisierte Unternehmensberatung Inverto gemeinsam mit Handelsblatt Geschäftsführer, Einkaufsleiter und strategische Rohstoffeinkäufer zum aktuellen Status ihres Rohstoffmanagements.

Nehmen auch Sie an der Studie teil und beantworten Sie die Fragen unter: https://www.surveymonkey.de/r/Rohstoffstudie2017

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