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19.02.2014

13:32 Uhr

Russischer Ölkonzern

Lukoil erleidet Gewinneinbruch

Der russische Ölkonzern Lukoil macht weniger Gewinn als erwartet. Eine Förderprojekte haben sich enttäuschend entwickelt, hohe Abschreibungen werden fällig. Das Unternehmen wird nun verstärkt im Ausland aktiv.

Lukoil-Raffinerie in Sibirien: Der russische Konzern sucht im Ausland neue Chancen. Reuters

Lukoil-Raffinerie in Sibirien: Der russische Konzern sucht im Ausland neue Chancen.

MoskauProbleme bei der Erschließung neuer Vorkommen haben dem russischen Ölkonzern Lukoil einen Gewinneinbruch eingebrockt. Der Überschuss fiel im vergangenen Jahr trotz höherer Förderraten um knapp 30 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar, wie der zweitgrößte russische Ölproduzent nach Branchenprimus Rosneft am Mittwoch mitteilte.

Wegen einer enttäuschenden Entwicklung von Förderprojekten musste Lukoil 2,4 Milliarden Dollar abschreiben, unter anderem auf ein kleiner als erwartetes Ölfeld in der Barentssee. Der Umsatz stieg leicht auf 141,5 Milliarden Dollar.

Als einer der wenigen nicht-staatlichen Ölkonzerne in Russland ist es für Lukoil schwierig, an neue Vorkommen in der rohstoffreichen Heimat heranzukommen. Deswegen schaut sich das Unternehmen verstärkt im Ausland um. Noch im Frühling soll etwa die Förderung auf einem großen Ölfeld im Irak starten.

Von

rtr

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