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17.10.2013

09:32 Uhr

RWE

„2015 könnten die Strompreise nicht mehr steigen“

Nach Angaben von Energieversorger RWE könnte der Anstieg des Strompreises für Haushalte im kommenden Jahr der letzte sein. Bedingung sind aber erhebliche Einschnitte im Erneuerbare-Energien-Gesetz.

Windräder drehen sich bei Vasbeck in Hessen: Laut RWE könnte eine Änderung am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für eine Stabilisierung der Strompreise sorgen. dpa

Windräder drehen sich bei Vasbeck in Hessen: Laut RWE könnte eine Änderung am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für eine Stabilisierung der Strompreise sorgen.

FrankfurtDer seit Jahren steigende Strompreis könnte sich nach Einschätzung des Stromkonzerns RWE im Jahr 2015 stabilisieren. Dann könne sich der gesunkene Großhandelseinkaufspreis an der Strombörse auch auf die Verbrauchertarife auswirken, sagte der Vorstandssprecher der RWE Vertrieb AG, Hanns-Ferdinand Müller, der „Frankfurter Rundschau“ vom Donnerstag. „Wir kaufen an der Börse langfristig ein, daher wirkt sich die Verbilligung an der Börse nicht sofort aus“, fügte er hinzu. Er schätze aber, „2015 könnte es so weit sein, dass die Verbraucherstrompreise nicht mehr steigen“.

Bedingung sei aber, dass es auch Korrekturen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gebe, forderte Müller. So müssten die Ausnahmen für Unternehmen bei der Ökostromumlage zurückgefahren werden.

Im Grundversorgungstarif werde es zum Jahreswechsel keine Preiserhöhung geben, kündigte der RWE-Vorstandssprecher an. Der Konzern werde voraussichtlich zum Jahresende prüfen, „ob und wann in 2014 eine Strompreisanpassung erforderlich ist“. Neben der zum 1. Januar um rund einen Cent pro Kilowattstunde steigenden Ökostromumlage spielten auch andere Preiskomponenten eine Rolle.

Die Ökostromumlage steigt zum Jahreswechsel von derzeit 5,277 Cent auf dann 6,240 Cent je Kilowattstunde. Für eine durchschnittliche Familie bedeutet das Mehrkosten von rund 3,30 Euro pro Monat.

Von

afp

Kommentare (13)

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Account gelöscht!

17.10.2013, 09:39 Uhr

Die Deutschen sind Masochisten und wählen traditionell gerne ihren eigenen Henker. Dazu gehören auch die dummen Grünen.

Kleiner_Stromer

17.10.2013, 09:50 Uhr

Haha,

ich mache meinen Strom selber, und zwar günstiger. Witzig diese Monopolisten. Komme mir vor wie bei den Webern, die sich über die Erfindung des Webstuhls aufregen.

Fast jeder kann heute durch eine stromerzeugende Heizung seinen Strom günstig selbermachen. Soll das verboten werden, nur damit RWE sich Millionengehälter gönnt ?

vandale

17.10.2013, 09:50 Uhr

Die Aussage, dass die Strompreise nicht mehr steigen wenn das EEG und damit die Subventionierung wertlosen, umweltschädlichen Stroms aus Wind und Sonne geändert wird, ist zunächst ein No-Brainer, wirkt jedoch unvollständig.

Es stellt sich die Frage, was die eigentliche Aussage ist. Hat man eine Aussage zensiert/zusammengeschnitten?

Möchte sich RWE mit dem Satz zu den Ausnahmen für energieintensive Betriebe gegen die energieintensiven Betriebe positionieren?

Der Artikel erscheint unvollständig. Die Kernaussage fehlt.

Vandale

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