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13.02.2015

13:51 Uhr

RWE

Hälfte der Windparkanteile wird verkauft

Für die Entwicklung des 900 Megawatt-Windparks Triton Knoll vor der englischen Ostküste verkauft RWE die Hälfte des Groß-Windparks Triton Knoll an Statkraft. So will der verschuldete Konzern das Projekt stemmen können.

RWE arbeitet seit 2008 an der Entwicklung des Windparkstandortes, der dank geringer Wassertiefe und hervorragender Windverhältnisse als ideal gilt. dpa

RWE

RWE arbeitet seit 2008 an der Entwicklung des Windparkstandortes, der dank geringer Wassertiefe und hervorragender Windverhältnisse als ideal gilt.

EssenDer hoch verschuldete RWE-Konzern setzt bei großen und besonders teuren Investitionsvorhaben weiter auf Partnerschaften mit anderen Unternehmen. Für die Entwicklung des 900 Megawatt-Windparks Triton Knoll vor der englischen Ostküste habe RWE eine 50-Prozent-Partnerschaft mit dem norwegischen Statkraft-Konzern geschlossen, teilte RWE am Freitag mit. Was Statkraft zahlt, wurde nicht genannt. Statkraft soll künftig die Leitung des gemeinsamen Entwicklungsteams übernehmen. Der Baubeginn ist für 2017 geplant, das Investitionsvolumen beträgt 4 bis 5,4 Milliarden Euro.

RWE arbeitet seit 2008 an der Entwicklung des Windparkstandortes, der dank geringer Wassertiefe und hervorragender Windverhältnisse als ideal gilt. Seit 2013 gibt es eine staatliche Erschließungsgenehmigung. Durch Bau und Betrieb des Windparks könnten nach RWE-Angaben insgesamt rund 1900 Arbeitsplätze entstehen. Im Herbst vergangenen Jahres hatte RWE bereits 85 Prozent des Milliarden-Windpark-Projektes „Nordsee“ vor Juist an den kanadischen Versorger Northland verkauft.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Herr Delete User Delete User

13.02.2015, 16:14 Uhr

Das ist ja wohl eher eine weitere Bankrotterklärung aus den Häusern RWE, EON und Co.

Herr Delete User Delete User

13.02.2015, 16:20 Uhr

Allesamt sind sie ideenlos. Am Ende dürfen dann die Steuerzahler für ein kollektives Management der Energiekonzerne aufkommen. Warum wird die Energieerzeugung nicht einfach verstaatlicht? Eigentlich sollte es so nicht sein, aber solange wir mit unserem hart erwirtschafteten Einkommen und Steuersätzen zwischen 30 - 45% die Gehälter von Teyssen und Co und deren Fehlentscheidungen mit alimentieren müssen, gehört die Energieerzeugung in andere Hände. Dies setzt natürlich auch voraus, dass die Einnahmen zweckgebunden verwendet werden. Somit könnten Endlager, Trassen, etc finanziert werden und Schadenersatzklagen gehörten der Vergangenheit an.

Herr Peter Spiegel

13.02.2015, 16:43 Uhr

"Somit könnten Endlager....."
Ne, ne dafür kommt ein Fond mit Staatshaftung.

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