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15.03.2017

14:19 Uhr

RWE-Tochter

Französische Engie wohl nicht an Innogy interessiert

Der Energiekonzern Engie will nach eigenen Angaben doch nicht bei der RWE-Tochter Innogy einsteigen. Einen Bericht, wonach Engie über eine Übernahme von Innogy nachdenke, wollte der Konzern nicht kommentieren.

Das Konzerngeschäft besteht aus Stromerzeugung, Erdgas und Energiedienstleistungen. Reuters, Sascha Rheker

Engie-Gebäude bei Paris

Das Konzerngeschäft besteht aus Stromerzeugung, Erdgas und Energiedienstleistungen.

ParisDer französische Versorger Engie erwägt keinen Einstieg bei der RWE-Ökostromtochter Innogy. "Wir haben kein Interesse", sagte Konzernchefin Isabelle Kocher am Mittwoch auf die Frage, ob Engie an einem Minderheitsanteil an Innogy interessiert sei. Ihr Fokus liege auf der eigenen Strategie, fügte sie hinzu. Ein Deal, der das Unternehmen transformieren würde, sei überhaupt keine Priorität. Nicht kommentieren wollte sie jedoch einen Bericht, wonach Engie über eine Übernahme von Innogy nachdenke.

RWE hält nach dem Börsengang seiner Tochter noch rund 77 Prozent an Innogy. RWE-Chef Martin Schmitz hate am Dienstag gesagt, RWE könne einem Aufsichtsratsbeschluss zufolge seinen Anteil bis auf 51 Prozent reduzieren. Frühere Aussagen, wonach RWE auf Dauer die Mehrheit behalten will, wiederholte er nicht und heizte damit die Übernahmephantasie an. Nach den Äußerungen der Engie-Chefin weiteten die Innogy-Aktien, die am Vortag noch Kursgewinne verzeichnet hatten, ihre Verluste aus und notierten 2,5 Prozent im Minus.

Von

rtr

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