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09.10.2014

13:29 Uhr

Schlechte Aussichten

RHI hinterfragt langfristige Umsatzprognose

Von 1,8 bis auf 3 Milliarden Euro wollte der Industriekonzern RHI seinen Umsatz bis 2020 steigern. Doch die schlechten Konjunkturaussichten lassen die Konzernspitze an diesem Ziel jetzt zweifeln.

RHI in Wien. Der Konzern bezweifelt bei den derzeitigen Konjunkturaussichten seine Umsatzprognose für 2020. Reuters

RHI in Wien. Der Konzern bezweifelt bei den derzeitigen Konjunkturaussichten seine Umsatzprognose für 2020.

WienDer österreichische Industriekonzern RHI setzt angesichts der mauen Wirtschaftsentwicklung in Europa ein Fragezeichen hinter seine langfristige Umsatzprognose. RHI, das feuerfeste Materialien für die Stahl-, Zement- und Glasindustrie herstellt, hatte sich für 2020 Erlöse von drei Milliarden Euro zum Ziel gesetzt. „Wenn die Konjunktur sich nicht verbessert, dann ist das Ziel nicht zu erreichen“, sagte RHI-Chef Franz Struzl am Donnerstag.

Derzeit erwirtschaftet die Firma einen Jahresumsatz von rund 1,8 Milliarden Euro. Gelingen soll die Umsatzsteigerung zum einen über Wachstum aus eigener Kraft - etwa durch anziehende Geschäfte außerhalb Europas. Zudem will RHI zukaufen - etwa in den USA, sagte Struzl.

Für das kommende Jahr stellte der Firmenchef eine Umsatz- und Ergebnissteigerung in Aussicht. Die Aktionäre sollen für 2014 eine Dividende von mindestens 75 Cent je Papier erhalten.

Von

rtr

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