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22.02.2013

13:32 Uhr

Schmierstoffhersteller

Fuchs Petrolub mit Rekordjahr

Es läuft weiter wie geschmiert: Fuchs Petrolub meldet Rekordwerte. Der Schmierstoffhersteller blickt optimistisch in die Zukunft, dämpft aber zugleich allzu hohe Erwartungen.

Untersuchung von Schmierstoffen im Labor von Fuchs Petrolub. Quelle: Fuchs Petrolub

Untersuchung von Schmierstoffen im Labor von Fuchs Petrolub.

Quelle: Fuchs Petrolub

MannheimDer Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub rechnet nach einem Rekordjahr bei Umsatz und Gewinn für 2013 mit einem gebremsten Wachstum. Im abgelaufenen Jahr hat Fuchs Petrolub nach vorläufigen Zahlen seinen Umsatz um 10 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro gesteigert. Der Gewinn legte um 13 Prozent auf 207 Millionen Euro zu. Auch für 2013 erwarte das Unternehmen ein Plus bei Umsatz und Ertrag, teilte es am Freitag in Mannheim mit. Voraussetzung sei, dass sich die Weltwirtschaft insgesamt positiv entwickele. Allerdings werde das Unternehmen die hohen Wachstumsraten der Vorjahre nicht wiederholen können.

Das sind die größten Chemieunternehmen Deutschlands

Platz 10

Das Ranking der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen eröffnet Beiersdorf. Die Hamburger sind vor allem als Kosmetikhersteller mit Nivea und Co. bekannt. Umsatz 2012: 6,0 Milliarden Euro.

Platz 9

Die Lanxess AG ist ein Ableger von Bayer. Der Spezialchemie-Konzern machte 2012 einen Umsatz von 9,1 Milliarden Euro. Das reicht für den neunten Platz.

Platz 8

Das Chemie- und Pharmaunternehmen Merck KGaA mit Sitz in Darmstadt kommt auf Rang acht der Rangliste. 2012 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 11,2 Milliarden Euro.

Platz 7

Der Essener Konzern Evonik hat im Jahr 2012 einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das reicht für Platz sieben.

Platz 6

Boehringer Ingelheim ist das zweitgrößte forschende Pharmaunternehmen in Deutschland. Der Umsatz 2012: 14,7 Milliarden Euro.

Platz 5

Der Spezialgase-Spezialist Linde kommt auf den fünfte Rang der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen. 2012 lag der Umsatz bei 15,3 Milliarden Euro.

Platz 4

Henkel kommt auf den vierten Platz der Rangliste. Der Düsseldorfer Konzern ist vor allem bekannt für Persil-Waschmittel und Pritt-Kleber. Der Umsatz 2012: 16,5 Milliarden Euro.

Platz 3

Das Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen Fresenius ist einer der größten Krankenhausbetreiber Deutschlands. Das Bad Homburger Unternehmen erzielte einen Umsatz von 19,3 Milliarden Euro (inklusive Pharma).

Platz 2

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer ist die deutsche Nummer zwei. Der Umsatz 2012 betrug 39,8 Milliarden Euro (inklusive Pharma).

Platz 1

BASF ist das weltweit größte Chemieunternehmen. Die Ludwigshafener haben im Jahr 2012 einen Umsatz von 78,7 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Von den florierenden Geschäften im abgelaufenen Jahr sollen auch die Anteilseigner profitieren. Die Dividende auf Vorzugsaktien will das Unternehmen - wenn Aufsichtsrat und Hauptversammlung zustimmen - um 30 Prozent auf 1,30 Euro je Anteil erhöhen.

Erläuterungen zur Prognose und zur Entwicklung im abgelaufenen Jahr gab das Unternehmen nicht. Aussagen dazu soll es erst auf der Bilanzpressekonferenz am 20. März geben. Fuchs Petrolub stellt Schmierstoffe unter anderem für die Automobilindustrie, die Landwirtschaft und den Bergbau her. Ende 2012 beschäftigte das Unternehmen knapp 3800 Mitarbeiter.

Von

dpa

Kommentare (2)

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WNE

22.02.2013, 17:23 Uhr

sehr guter und sachlicher Artikel, im Gegensatz zu manchen Pseudoanalysten wie Equinet.
WN

Eva1811

24.02.2013, 13:58 Uhr

Nun diese Branche ist ein "Schattenreich" und doch eines der wichtigesten für unseren Alltag... (was uns tgl. umgibt, und Autos und Maschinen als "Gelenkflüssigkeit am Leben herhält", samt Hydraulik und co!).

Gibt es eigentlich eine Art Innovation "Ökoschmierstoffe usw.", denn ich glaube das da auch die Umwelt- und Recyclingfrage oder gar Entsorgung und Abbau die Thematik überhaupt ist? Wer weiss vielleicht gibt es ja weltweit da schon kleine und innovavive Firmen die sich mit dieser Frage schon beschäfigt haben und die Großkonzerne wissen noch nix davon??


Dieser Ökoaspekt wird wohl die zukunfts- und wegweisende Frage dieser Schmierstoffindustrie sein..



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