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01.08.2014

10:14 Uhr

Silizium-Zulieferer

Wacker Chemie überwindet die Solarkrise

Wacker Chemie arbeitet sich langsam aus der Solarkrise. Der Spezialchemiekonzern konnte seinen Überschuss binnen eines Jahres verdoppeln. Grund dafür sind steigende Absatzmengen und eine ausgelastete Produktion.

Solar Panels vor dem Hauptquartier der Wacker Chemie AG: Der operative Gewinn von Wacker soll um ein Drittel gegenüber dem Vorjahr steigen. Reuters

Solar Panels vor dem Hauptquartier der Wacker Chemie AG: Der operative Gewinn von Wacker soll um ein Drittel gegenüber dem Vorjahr steigen.

MünchenDer Spezialchemiekonzern Wacker kämpft sich Stück für Stück aus der Solarkrise. Im abgelaufenen Quartal konnte der auf Silizium- und Silikonprodukte spezialisierte Konzern seinen Überschuss binnen Jahresfrist auf 29,4 Millionen Euro annähernd verdoppeln, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Umsatz kletterte um acht Prozent auf 1,24 Milliarden Euro. Gründe für den starken Gewinnanstieg seien die steigende Absatzmenge, bessere Preise für hochreines Silizium als Ausgangsstoff für die Solar- und Halbleiterindustrie sowie eine gute Abdeckung der Fixkosten durch die insgesamt hohe Auslastung der Produktionsanlagen, hieß es. Wacker verdiente mehr als Analysten im Schnitt erwartet hatten.

Vorstandschef Rudolf Staudigl fasst wieder Mut. „Die Nachfrage nach Solarsilizium ist weiter gewachsen und die Preise haben sich stabilisiert“, sagte er. „Die aktuelle Geschäftsentwicklung in unseren Bereichen und die Auftragslage für das zweite Halbjahr stärken unsere Zuversicht, dass 2014 ein gutes Jahr für Wacker wird.“

Für das laufende Jahr bekräftigte er die jüngst aufgestockte Prognose. Demnach werde operative Ergebnis (Ebitda) um mindestens ein Drittel gegenüber dem Vorjahr steigen. Der Umsatzzuwachs werde um die fünf Prozent betrage. Bei Börsianern kamen die Zahlen gut an. Analysten lobten den Abschluss, die Wacker-Aktien legten in einem schwächeren MDax um ein Prozent zu.

Von

rtr

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