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15.05.2014

09:33 Uhr

SMA ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Photovoltaik-Wechselrichtern. Diese wandeln Gleichstrom in Wechselstrom und sind eine zentrale Komponente einer Solaranlage. dpa

SMA ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Photovoltaik-Wechselrichtern. Diese wandeln Gleichstrom in Wechselstrom und sind eine zentrale Komponente einer Solaranlage.

NiesetalDer Solartechnik-Hersteller SMA Solar ist wie erwartet schwach ins Jahr 2014 gestartet. Im ersten Quartal stand beim operativen Ergebnis (Ebit) ein Minus von 22 Millionen Euro in den Büchern - nach einem Verlust von 8 Millionen Euro Anfang 2013. SMA erwirtschaftete einen Umsatz von 176 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 212 Millionen Euro.

„Mit der Umsatz- und Ergebnisentwicklung sind wir nicht zufrieden“, sagte SMA-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon vom TecDax-Unternehmen aus Niestetal bei Kassel. Das Umsatzminus begründete er mit einem Rückgang des Projektgeschäfts wegen der Unsicherheiten in Europa infolge der Ukraine-Krise, Projektverschiebungen in Nordamerika und Währungsturbulenzen in Indien. Er setze nun auf die Erschließung neuer Märkte und die systematische Kostenreduktion. Zudem sollen in Kürze neue Produkte vorgestellt werden.

Gleichwohl bestätigte Urbon am Donnerstag die im November veröffentlichte Umsatz- und Ergebnisprognose für 2014. Diese sieht Erlöse zwischen 1,0 und 1,3 Milliarden Euro vor und im besten Fall ein operatives Ergebnis von bis zu 20 Millionen Euro.

SMA war 2013 wegen des Nachfrageinbruchs in Europa erstmals tief in die roten Zahlen geraten. Bei einem Umsatzrückgang um 56,3 Prozent auf 932,5 Millionen Euro fiel operativ ein Verlust von 89,1 Millionen Euro an nach einem Gewinn von 102 Millionen im Jahr zuvor.

SMA-Chef Pierre-Pascal Urbon : „Perspektivwechsel ist wichtig“

SMA-Chef Pierre-Pascal Urbon

„Perspektivwechsel ist wichtig“

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In diesem Jahr will SMA einen Umsatz von insgesamt 1,0 bis 1,3 Milliarden Euro und „im besten Fall“ ein Ergebnisplus von 20 Millionen Euro erreichen. 2013 hatte SMA einen Verlust von rund 67 Millionen Euro eingefahren - nach einem Gewinn von 75,1 Millionen Euro 2012.

SMA ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Photovoltaik-Wechselrichtern. Diese wandeln Gleichstrom in Wechselstrom und sind eine zentrale Komponente einer Solaranlage. Die SMA-Gruppe beschäftigt weltweit mehr als 5000 Mitarbeiter.

Von

dpa

Kommentare (2)

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15.05.2014, 09:56 Uhr

Wie markfremd diese Solarbranche ist, zeigt sich schon am Verhältnis von Umsatz 1 Millarde zur Ergebniserwartung vor Steuern von 20 Million.
Und dies trotz der hohen Subventions- Zwangsabgenunterstützungen der Politik durch das EEG. Kosten über Kosten wo man bei dieser politisch diktierten Ethik-Merkel-Energiewende hinschaut.
Und nach der Kostenaufhäufung kommt die Insolvenz und das Böse Überwachen für unsere Volkswirtschaft/Wohlstand.
Weiterhin wird unser Rückgrat des Wohlstand/Wirtschaft, die Kraftwerke mit dieser Energiewende Ideologie eines grünsozialistischen Vernichtungsgesetz EEG gebrochen!

Einfach nur noch erbärmlich unsere Energie- und Wirtschaftspoltiik in Deutschland!
Energiewende/EEG = Armut und Mangel!

Account gelöscht!

15.05.2014, 14:42 Uhr

Auffaellig ist, dass die Produkte auch nicht mit einem Technologie-Vorsprung charakterisiert sind. Windmuehlen, PV und auch diese Wandler kann jeder bauen weltweit.

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