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07.08.2013

07:36 Uhr

Stahlhändler

Klöckner will sich aus der Flaute sparen

Der Stahlmarkt ist tief in der Krise. Deswegen senkt Klöckner & Co die Kosten. Das Sparprogramm zeigt Wirkung, trotzdem steckt der Stahlhändler immer noch in den roten Zahlen.

Sparen gegen die Krise: Klöckner will 2014 wieder die Gewinnzone erreichen. dpa

Sparen gegen die Krise: Klöckner will 2014 wieder die Gewinnzone erreichen.

DüsseldorfDer Stahlhändler Klöckner & Co hat sich mit dem forcierten Stellenabbau und Kosteneinsparungen gegen die schwache Nachfrage und den Preisdruck in Europa gestemmt. Der Umsatz sei im zweiten Quartal auf 1,7 Milliarden Euro von 1,96 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum gefallen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Auch dank des Sparprogramms sei der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) jedoch um zehn Millionen auf 43 Millionen Euro gestiegen. Von Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt lediglich mit einem operativen Gewinn von 35,4 Millionen Euro gerechnet. Unter dem Strich fuhr KlöCo allerdings noch einen Verlust von vier Millionen Euro ein. Der Konzern hat fast 2000 Jobs gestrichen und Dutzende Standorte geschlossen.

„Auch wenn wir mit der Ergebnissituation alles andere als zufrieden sind, zeigen die Zahlen eindeutig, dass es uns durch die Restrukturierungsmaßnahmen zunehmend gelingt, den Ergebnisbelastungen aus der erneut negativen Marktentwicklung aus eigener Kraft entgegenzuwirken“, sagte Vorstandschef Gisbert Rühl.

Vom europäischen Stahlmarkt sei zwar weiter kein Rückenwind zu erwarten. Dennoch wolle der Konzern im kommenden Jahr wieder die Gewinnzone erreichen. Positive Impulse könne es auf dem US-Markt geben. Für 2013 erwartet Rühl nun ein Ebitda auf dem Vorjahresniveau von etwa 140 Millionen Euro vor Restrukturierungsaufwendungen. Die ursprüngliche Prognose eines operativen Gewinns von 200 Millionen Euro hatte der Manager bereits im Mai als „zunehmend unrealistisch“ bezeichnet.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

07.08.2013, 07:49 Uhr

Weshalb Herr Rühl damals bei Thyssen nicht eine Vertragsverlängerung erhielt, liegt doch offensichtlich klar auf d. Hand.
Außer Personalabbau und Standortschließungen ist Herrn Rühl und seinen Mitstreitern seit fast 10 Jahren nichts eingefallen.

Konzeptlos sagt man dazu.

Wieso halten die Banken diesen Mann fest?

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