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28.07.2015

15:53 Uhr

Stahlkonzern

Salzgitter schreibt wieder schwarze Zahlen

Salzgitter ist in die Gewinnzone zurückgekehrt: Der Stahlkonzern konnte seinen Gewinn vor Steuern auf 80 Millionen Euro steigern. In der zweiten Jahreshälfte rechnen die Niedersachsen allerdings mit Belastungen.

In der zweiten Jahreshälfte rechnen die Niedersachsen mit Belastungen durch die Inbetriebnahme eines Hochofens. Reuters

Salzgitter behält Prognose bei

In der zweiten Jahreshälfte rechnen die Niedersachsen mit Belastungen durch die Inbetriebnahme eines Hochofens.

DüsseldorfDer Stahlkonzern Salzgitter hat im ersten Halbjahr schwarze Zahlen geschrieben. Der Gewinn vor Steuern sei auf 80,2 Millionen Euro gestiegen nach einem Verlust von 4,2 Millionen im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Umsatz sei mit 4,5 Milliarden Euro in etwa konstant geblieben.

In der zweiten Jahreshälfte rechnen die Niedersachsen allerdings mit Belastungen durch die Inbetriebnahme eines Hochofens. Daher bleibe es bei der Prognose, wonach sich im Gesamtjahr das Vorsteuerergebnis sich auf einen niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbetrag belaufen werde.

Die größten Stahlhersteller der Welt

Platz 1: Arcelor-Mittal

Der mit Abstand größte Stahlproduzent der Welt ist Arcelor-Mittal. Der Konzern mit europäischen und indischen Wurzeln stellte 2015 gut 97 Millionen Tonnen Stahl her.

Quelle: World Steel Association

Platz 2: Hesteel Group

Der zweitgrößte Hersteller kommt aus China: Die Hebei Iron and Steel Group stellte 2015 rund 47,8 Millionen Tonnen Stahl her. Auch dieser Konzern ging aus einer Fusion hervor, die Unternehmen Tangsteel und Hansteel schlossen sich 2008 zusammen.

Platz 3: Nippon Steel & Sumitomo Metal

Auf Platz drei abgerutscht ist der japanische Konzern Nippon Steel & Sumitomo Metal. Die beiden japanischen Hersteller hatten sich im Oktober 2012 zusammengeschlossen und kamen 2015 zusammen auf ein Produktionsvolumen von 46,3 Millionen Tonnen Stahl, knapp 3 Millionen weniger als im Vorjahr.

Platz 4: Posco

Mit einer Produktion von rund 42 Millionen Tonnen Stahl ist Posco der viertgrößte Hersteller. Das Unternehmen ist der größte südkoreanische Anbieter und macht viele Geschäfte mit China.

Platz 5: Baosteel Group

Auf Platz fünf folgt ein weiterer chinesischer Konzern: Baosteel Group. Das Unternehmen mit Sitz in Shanghai produzierte knapp 35 Millionen Tonnen Stahl. Schlagzeilen machte der Hersteller im Jahr 2000 mit seinem Börsengang, der damals in China Rekorde brach.

Platz 16: Thyssen-Krupp

Im Vergleich zu Arcelor-Mittal, Hesteel & Co. ist Thyssen-Krupp ein Leichtgewicht. 2015 ging es für den größten deutschen Stahlproduzent mit einer Produktion von 17,3 Millionen Tonnen aber immerhin drei Plätze hinauf auf Rang 16. Ähnlich viel produziert der Konkurrent Gerdau aus Brasilien (17 Millionen Tonnen).

Die Aktie baute nach der Mitteilung ihre Gewinne aus und notierte über vier Prozent im Plus

Von

rtr

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