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21.12.2013

10:00 Uhr

Strom- und Heizkosten

Energiepreise seit 2006 um 23,6 Prozent gestiegen

Die Preise für Strom, Gas und andere Brennstoffe sind in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Die Linke fordert, den Heizkostenzuschuss wiedereinzuführen – den hatte Schwarz-Gelb gerade erst abgeschafft.

2006 gaben die deutschen Haushalte durchschnittlich 93 Euro im Monat für Heizung aus, heute sind es 111 Euro. dpa

2006 gaben die deutschen Haushalte durchschnittlich 93 Euro im Monat für Heizung aus, heute sind es 111 Euro.

BerlinMieter müssen für Energie immer tiefer in die Tasche greifen. Nach Informationen der „Passauer Neuen Presse“ sind die Preise für Strom, Gas und andere Brennstoffe seit 2006 um 23,6 Prozent gestiegen. Das gehe aus der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesumweltministerium, Florian Pronold (SPD), auf eine Frage der Linken-Abgeordneten Caren Lay hervor, berichtet das Blatt in der Samstagsausgabe.

Danach hätten Privathaushalte im Jahr 2006 monatlich durchschnittlich 93 Euro für Heizung ausgegeben, was einem Anteil am verfügbaren Haushalts-Nettoeinkommen von 4,2 Prozent entsprochen habe. Im Jahr 2011 seien es monatlich im Schnitt 111 Euro gewesen und damit 4,5 Prozent des Haushaltseinkommens, so Pronold unter Verweis auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).

„Die Heizkosten explodieren und belasten gerade Haushalte mit weniger Geld immer stärker“, sagte Linken-Fraktionsvize Lay der „Passauer Neuen Presse“. „Der von Schwarz-Gelb abgeschaffte Heizkostenzuschuss beim Wohngeld muss schnellstens wiedereingeführt werden. Es darf nicht sein, dass eine warme Wohnung für immer mehr Menschen zum Luxus wird.“

Union und SPD hatten in den Koalitionsverhandlungen eine Wiedereinführung des Heizkostenzuschusses erwogen, dann aber angesichts der Haushaltslage im Koalitionsvertrag auf eine entsprechende Ankündigung verzichtet.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Michl

21.12.2013, 10:55 Uhr

Aber wir haben ja keine Inflation....
(Dank statistischer Taschenspielertricks und staatlich verordneter Inflationszahlen zur Volksberuhigung)

Account gelöscht!

21.12.2013, 11:24 Uhr

Auf die Schwankungen an den weltweiten Energiemärkten, insbesondere an den Rohölmärkten, haben wir und hat unser Staat praktisch keinen Einfluss.

Die Heizölsteuer jedoch, mit der der raffgierige Staat, in dem wir leben, die Heizkosten nach oben treibt, sind reine Willkür. Es gibt Leute mit kleinen Renten, die ihre Wohnungen kaum noch heizen können. Das ist ein Skandal.

Hinzu kommt die absolut wahnsinnige Energiewende, die zusätzlich die Strompreise durch die Decke gehen lässt. Auch hier ist der deutsche Staat der Hauptübeltäter. Er ist der Ausbeuter und Abzocker. Und wie immer in solchen Fällen sind es vor allem die Armen bzw. die Geringverdienenden, die proportional in besonderer Weise unter der Finanzknute des Staates zu leiden haben.

Aber was soll man reden: Die Deutschen haben zu fast 100% die Parteien gewählt, die die Ausbeutung der kleinen Leute zu ihrem Programm gemacht haben. Sie haben kein Recht, sich zu beklagen. Besser wäre es, sie würden diesen Parteien ihre Unterstützung entziehen.

Account gelöscht!

21.12.2013, 12:21 Uhr

Bei allen Energiekosten, (Heizöl, Gas, Wasser-Abwasser und Strom) müßen die Abgabekosten staatlich reguliert werden, damit die div. AG nicht Milliardengewinne machen.
Die ist viel vernünftiger als Zuschüsse zu zahlen und damit indirekt Unternehmnsgewinne zu subventionieren.
Solange aber Politiker und deren Mistreiter soviel Geld
bekommen,(nicht verdienen) berührt Sie dies nicht im geringsten.

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