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02.12.2014

14:59 Uhr

Strompreis

„Da raten wir klar zum Wechsel“

VonDana Heide

Unmittelbare Folgen für Eon-Kunden hat die Aufspaltung des Konzerns zwar nicht. Warum Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie bei der Verbraucherschutzzentrale NRW, dennoch zur Kündigung rät und wo der Strompreis hingeht.

Eon kappt die Verbindung zu seinen konventionellen Kraftwerken: Das Geschäft mit Atomkraft und Co. wird abgespalten. dpa

Eon kappt die Verbindung zu seinen konventionellen Kraftwerken: Das Geschäft mit Atomkraft und Co. wird abgespalten.

DüsseldorfAm Sonntag überraschte der Düsseldorfer Energiekonzern damit, sein Kraftwerksgeschäft vom restlichen Konzern abzuspalten und sich unter dem Namen Eon nur noch auf Erneuerbare Energien und Kundendienstleistungen zu konzentrieren. Handelsblatt Online sprach mit Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie bei der Verbraucherschutzzentrale NRW, darüber, was Stromkunden jetzt beachten müssen.

Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie bei der Verbraucherschutzzentrale Nordrhein-Westfalen.

Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie bei der Verbraucherschutzzentrale Nordrhein-Westfalen.

Herr Sieverding, welche Folgen hat die Aufspaltung von Eon für den Stromverbraucher?
Zunächst einmal keine. Für die Bestandskunden ändert sich nichts. Der Strom- und Gasmarkt ist liberalisiert.

Und die großen vier Anbieter Eon, RWE, EnBW und Vattenfall, verlieren weiter an Macht. Ihr Marktanteil in der konventionellen Stromerzeugung sei von 73 Prozent im Jahr 2010 auf 67 Prozent 2013 gesunken, melden Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt heute...
Die Stromkonzerne sehen sich sowohl in der Erzeugung als auch im Vertrieb wachsender Konkurrenz ausgesetzt. Wer nicht zufrieden ist, kann sich leicht einen anderen Anbieter suchen.

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Der Energieversorger Eon und seine Führung haben die Zeichen der Zeit zu spät erkannt. Die früheren Ertragsstars des Konzerns auszugliedern, kommt einem Schuldeingeständnis gleich. Ein Kommentar.

RWE macht Milliardenverluste, Eon steht vor dem Radikalumbau, derzeit haben alle großen Versorger Probleme. Ist der Verbraucher bei kleineren Unternehmen besser aufgehoben?
Wenn man bei der Wahl eines Stromanbieters nur auf den Preis schaut, stehen die großen Versorger RWE und Eon derzeit tatsächlich schlecht da. Gerade im Fall von RWE ist es gegenüber den Kunden eine Frechheit, was sich das Unternehmen erlaubt. RWE hat im Bundesvergleich die teuersten Strompreise und will sie auch nicht senken. Obwohl 281 Grundversorger bereits angekündigt haben, ihre Preise zu senken.

Wie sieht es bei Eon aus?
Auch Eon hätte durchaus noch Spielraum bei seinem Strompreis, will ihn aber ebenfalls nicht senken zum 1. Januar. Da raten wir klar zum Wechsel.

Kommentare (1)

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02.12.2014, 15:21 Uhr

Die Verbraucherschützer haben in der gesamten Energie-Verbraucherunterstützung versagt und haben sich mit dem JA zu diesen perfiden und verbraucherfeindlichen EEG/Energiewende auf die Seite der Öko-Sozialistischen Abzcoker begeben. EEG/Energiewende schadet nicht nur den Verbraucher, sondern bringt auch Mangel und Armut im Ergebnis.
Energiewende/EEG = erst kommt die Lüge, dann der Betrug/Selbstbetrug, danach folgt der Mangel und zum Schluss sind wir durch diese ideologische Diktaturwelt der Öko Politik in der Armut vereint.

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