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19.12.2012

12:28 Uhr

Turbinen

Areva erhält Zuschlag für Hochsee-Windpark

Vor der Küste von Rügen entsteht in der Ostsee ein riesiger Windpark. Seit heute steht fest: Die Turbinen werden von Areva geliefert. Der Hochsee-Windpark soll später einmal Strom für 350.000 Haushalte liefern.

Die Ausschreibung sei „extrem“ umkämpft gewesen. dpa

Die Ausschreibung sei „extrem“ umkämpft gewesen.

Der französische Energiekonzern Areva wird die Turbinen für den riesigen Windpark liefern, der vor der Küste von Rügen in der Ostsee gebaut werden soll. Der Windpark-Betreiber, der spanische Stromkonzern Iberdrola, habe der französischen Gruppe den Zuschlag gegeben, teilte Areva am Mittwoch in Paris mit. Iberdrola hatte im Juni angekündigt, 1,6 Milliarden Euro in einen neuen Hochsee-Windpark in der Ostsee zu investieren, „den weltweit größten in Gewässern von mehr als 40 Meter Tiefe“. Der Bau der Anlage „Wikinger“ ist für 2016 und 2017 vorgesehen.

Areva wird nach eigenen Angaben seine M5000-Turbinen mit einer Stärke von fünf Megawatt für den Windpark liefern, der bis zu 400 Megawatt Strom produzieren soll. Die Ausschreibung sei „extrem“ umkämpft gewesen, hob der Konzern hervor, der vor allem für seine Atomanlagen bekannt ist. Der Hochsee-Windpark soll später einmal Strom für 350.000 Haushalte liefern.


Kommentare (5)

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Account gelöscht!

19.12.2012, 13:17 Uhr

Das Bild spricht für sich. Endlich noch ein großer Windpark mehr, wo tausenden Vögeln die Flügel oder die Köpfe abgeschlagen werden. Alles ökologisch wertvoll!!Die Menschheit ist am Ende!!

Account gelöscht!

19.12.2012, 16:05 Uhr

Und einen Atomkonzern Produkte für ein 'ökologisches' Projekt liefern zu lassen, ist daneben - die dürften als Lieferant erst gar nicht zugelassen werden.

Darauf kommt's nun aber auch nicht mehr an.

Wird hier sowieso alles bald absaufen.

Macht weiterhin Murks. Das ist das, was ihr ohnehin am Besten könnt.

Windatom

20.12.2012, 14:05 Uhr

Eine Kombination von Atom und Wind für CO2-arme Stromerzeugung ist wirtschaftlich und ökologisch die beste Lösung, aber dies kann man nicht vom hirnlosen Schädel eines Leichnams verlangen zu verstehen....

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