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27.02.2014

00:24 Uhr

USA

Thyssen-Krupp schließt Stahlwerkverkauf ab

Das verlustreiche Kapitel USA ist abgeschlossen. Am Mittwoch teilte der Essener Stahlkonzern mit, dass der Verkauf seiner Anlage im Bundesstaat Alabama an ein Konsortium unter Dach und Fach sei.

Verlustbringendes Geschäft: Der Verkauf des US-Stahlwerks von Thyssen-Krupp ist besiegelt. ap

Verlustbringendes Geschäft: Der Verkauf des US-Stahlwerks von Thyssen-Krupp ist besiegelt.

EssenThyssen-Krupp ist sein Stahlwerk in den USA los. Der Verkauf der Walz- und Beschichtungsanlage Thyssen-Krupp Steel USA im Bundesstaat Alabama an ein Konsortium aus Weltmarktführer Arcelor Mittal sowie die japanische Nippon Steel sei abgeschlossen, erklärte der Essener Konzern am späten Mittwochabend. Der Preis lag demnach bei 1,55 Milliarden Dollar (1,13 Milliarden Euro).

Das US-Werk und eine Anlage für Rohstahl in Brasilien hatten den Konzern in eine tiefe Krise gestürzt. Die Baukosten waren aus dem Ruder gelaufen – Thyssen-Krupp bezifferte sie auf zwölf Milliarden Euro. Das Unternehmen schrieb bis zuletzt Verluste.

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Thyssen-Krupp bekommt die Problemwerke in Brasilien und den USA besser in den Griff. Trotzdem steht unter dem Strich weiter ein Minus: Der Stahlhersteller muss hohe Abschreibungen vornehmen.

Um aus der Misere herauszukommen, wollte der Stahlkonzern beide Werke verkaufen. Für den US-Standort fanden die Essener im November Abnehmer. Die Käufer verpflichteten sich dabei, bis zum Jahr 2019 Rohstahl aus der zunächst im Konzern verbleibenden Anlage in Brasilien abzunehmen. Das sichere dem dortigen Werk eine Mindestauslastung von 40 Prozent, erklärte Thyssen-Krupp.

Nach dem Verkauf des US-Werks konzentriere sich Thyssen-Krupp nun voll auf die operative Verbesserung des brasilianischen Werks, hieß es in einer Pressemitteilung des Konzerns, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Von

dpa

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