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07.05.2015

07:46 Uhr

Vor der Aufspaltung

Eon brechen die Gewinne weg

Eon kämpft vor der geplanten Aufspaltung mit einem Gewinnschwund. Wegen der niedrigeren Preise für Gas und Öl sowie der gefallenen Strom-Großhandelspreise sank das Ergebnis um neun Prozent auf 2,83 Milliarden Euro.

Eon und die Energiewende

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Eon und die Energiewende: Wann geht's für Energie-Aktien wieder bergauf?

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EssenDer Energiekonzern Eon kämpft vor der geplanten Aufspaltung mit einem Gewinnschwund. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei im ersten Quartal um neun Prozent auf 2,83 Milliarden Euro gesunken, teilte der größte deutsche Versorger am Donnerstag mit. Ursache hierfür seien unter anderem niedrigere Preise für Gas und Öl sowie die gefallenen Strom-Großhandelspreise gewesen. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Ebitda von 2,69 Milliarden Euro gerechnet.

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Vorstandschef Johannes Teyssen bestätigte die Prognose, wonach das operative Ergebnis 2015 von 8,3 Milliarden Euro im Jahr zuvor auf 7,0 bis 7,6 Milliarden Euro fallen wird. Teyssen will am Donnerstag auf der Hauptversammlung für die Aufspaltung von Eon werben. Er will den Konzern im kommenden Jahr in ein Unternehmen mit Ökostrom und eines mit Kohle- und Gaskraftwerken aufteilen.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

07.05.2015, 08:47 Uhr

Die Willkür einer opportunistischen und werteverratenden Unionsführung = Merkel ist daran Schuld, dass es mit der deutschen Volkswirtschaft langsam aber stetig bergab geht.
Die politische Willkür der Merkel eine Energiewende mit einen marktfeindlichen EEG Gesetz ins Leben zu rufen macht aus der deutschen Volkswirtschaft einen Scherbenhaufen.
Die Energiewende/EEG schädigt massiv den Wirtschaftsstandort Deutschland! Schädigt massiv die Infrastruktur der deutschen Volkswirtschaft. Schädigt massiv das soziale Gefüge in Deutschland und schädigt massiv das Vertrauen und die Zuverlässigkeit bei Investoren in Deutschland.
Die Willkür einer Politik = Energiewende/EEG darf nie über der Marktwirtschaft = Gesellschaft stehen. Die Folgen so einer Diktat Poltiik enden immer im Mangel und Armut.
Hatten wir auf deutschen Boden schon genug Erfahrung davon. Erst die braune, dann die tiefrote und jetzt die grüne politische Willkür.

Herr Manfred Zimmer

07.05.2015, 09:51 Uhr

Die EZB hat das Problem bereits erkannt. Die Verbraucherpreise müssen steigen sonst droht Deflation und es fehlt in den Unternehmen an Geld um die Vorstandsboni zu zahlen.

War das Wirtschaftssystem schon immer so pervertiert, oder wird der betriebswirtschaftliche Nonsens in den Unternehmen nur dadurch sichtbar, weil die EZB - und der Italiener Draghi - ganz auf italienische Verhältnisse umgeschwenkt hat.

Account gelöscht!

07.05.2015, 10:27 Uhr

@Manfred Zimmer
Nicht die Wirtschaft oder Unternehmen sind es, sondern die ideologische Grüne Politik in der EU und vor allen in der hoch Zwangsabgaben-Subventions Energiewende Branche in Deutschland.
Es ist die Willkür der Grünen ideolgischen Politik einer opportunistischen Merkel Machtdiktatorin, die die gesamte Politik, Medien und Gesellschaftswelt in Deutschland vernebelt und unsere Volkswirtschaft zu einer Planwirtschaft (mangel und Armut) einer DDR 2.0 verkommen lässt.
Merkel stellt sich mit ihrer Politik bewusst gegen die wohlstandsschaffende und wertschöpfende Marktwirtschaft = Gesellschaft mit ihren Bevormundungs- Wettbewerbsfeindlichen Gesetzen wie zb. dem EEG, Energieeinsparzwangsverordnung.
Eine Volkswirtschaft, die Politisch per Gesetz dazu gezwungen wird, Energie/Strom einzusparen, die hat nun mal keine Wertschöpfende und damit wohlstandsbringende Zukunft mehr!

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