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10.06.2013

11:25 Uhr

Wasserversorger Severn Trent

Kuwaitische Übernahme steht vor dem Scheitern

Severn Trent geht weiterhin Gesprächen mit einem kuwaitischen Konsortium aus dem Weg. Damit könnten die Briten eine Milliardenübernahme platzen lassen. Das Angebot werde dem Konzern nicht gerecht, heißt es.

Der britische Konzern Severn Trent Water wehrt sich gegen eine Übernahme aus Kuwait. Reuters

Der britische Konzern Severn Trent Water wehrt sich gegen eine Übernahme aus Kuwait.

LondonEiner Übernahme des britischen Wasser-Versorgers Severn Trent durch Interessenten unter anderem aus Kuwait droht das Aus. Ein Konsortium unter Führung des kuwaitischen Staatsfonds kündigte am Montag an, Severn Trent kein weiteres Angebot zu unterbreiten, sollte sich die Firma weiter Gesprächen verweigern. Das Management von Severn Trent hatte am Freitag erneut ein Angebot des LongRiver-Konsortiums, dem auch ein Fonds britischer Universitäten sowie ein kanadischer Pensionsfonds angehören, abgelehnt. Die Offerte spiegele nicht den langfristigen Wert und das Potenzial des Unternehmens wider, hatte Severn Trent die Entscheidung begründet. Rein rechtlich hat das Konsortium bis Dienstag Zeit, ein formales Angebot zu unterbreiten oder sich zurückzuziehen.

LongRiver bietet 22 Pfund je Aktie in bar, was umgerechnet gut sechs Milliarden Euro entspricht. Die Interessenten haben bereits nachgebessert. Britische Wasser- und Abwasser-Unternehmen ziehen angesichts ihrer stabilen Einnahmen bereits seit langem das Interesse von Großinvestoren auf sich. Deshalb befinden sich mittlerweile sieben der zehn Wasser-Unternehmen des Landes in der Hand von Privatinvestoren.

Von

rtr

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