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13.08.2013

09:11 Uhr

Wegen langem Winter

Heizungsspezialist Centrotec verdient weniger

Die schwächelnde Konjunktur in Europa und der lange Winter haben die Bilanz des Heizungsspezialisten Centrotec belastet. Der Vorstand glaubt jedoch weiterhin seine Jahresziele erfüllen zu können.

Ein dreht an einem Heizungsregler. Centrotec profitierte vom Verkauf der Centrosolar. dapd

Ein dreht an einem Heizungsregler. Centrotec profitierte vom Verkauf der Centrosolar.

DüsseldorfDer lange Winter und die Konjunkturschwäche in den wichtigsten Auslandsmärkten haben dem Heizungs- und Lüftungsspezialisten Centrotec zugesetzt. Der Umsatz schrumpfte im zweiten Quartal um 4,4 Prozent auf 235,9 Millionen Euro, wie die Firma am Dienstag mitteilte.

Vor Zinsen und Steuern (Ebit) sackte der Gewinn um fast ein Viertel auf 6,9 Millionen Euro. Wegen des stark verbesserten Zins- und Beteiligungsergebnisses verbuchte Centrotec allerdings einen Gewinn nach Steuern von 2,9 Millionen Euro nach einem Verlust von 0,1 Millionen vor Jahresfrist.

Das sind die größten Energieversorger der Welt

Platz 10

Die Rangliste der größten Energieunternehmen der Welt eröffnet Kansai Electric Power. Der japanische Versorger kam 2011 auf einen Umsatz von 33,3 Milliarden Dollar.

Platz 9

Mit 39,3 Milliarden Dollar Umsatz liegt der südkoreanische Versorger Korea Electric Power (Kepco) auf dem neunten Rang.

Platz 8

Iberdrola landet auf dem achten Platz. Der spanische Versorger erwirtschaftete 2011 Erlöse in Höhe von 41 Milliarden Dollar.

Platz 7

Der britische Versorger SSE (Scottish and Southern Energy) landet auf Rang sieben der Rangliste. Umsatz 2011: 45,4 Milliarden Dollar.

Platz 6

Der erste deutsche Energiekonzern findet sich auf Platz sechs wieder. RWE erwirtschaftete im Jahr 2011 Erlöse von 63,7 Milliarden Dollar.

Platz 5

64,6 Milliarden Dollar erwirtschaftete Tokyo Electric Power im Jahr 2011. Besser bekannt ist das Unternehmen unter der Abkürzung Tepco. Nach der Katastrophe am Atomkraftwerk von Fukushima ist Tepco inzwischen mehrheitlich im Besitz des japanischen Staates.

Platz 4

Électricité de France (EDF) schrammt knapp am Treppchen vorbei. Die Franzosen kommen mit einem Umsatz 2011 von 84,6 Milliarden Dollar auf Platz vier.

Platz 3

Der größte italienische Energiekonzern ist weltweit die Nummer drei. Enel machte 2011 einen Umsatz von 103,2 Milliarden Dollar.

Platz 2

Der französische Versorger GDF Suez findet sich auf Rang zwei der Rangliste. Im Jahr 2011 erwirtschaftete GDF Suez Erlöse in Höhe von 117,5 Milliarden Dollar.

Platz 1

Der deutsche Branchenprimus ist auch weltweit die Nummer eins. Eon kam im Jahr 2011 auf einen Umsatz von 157,3 Milliarden Dollar - das reicht für die Spitzenposition.

Der Vorstand hofft indes, im weiteren Jahresverlauf aufholen zu können und peilt unverändert sowohl beim Umsatz wie beim Ebit Zuwächse an. Die Firma profitiert vom Trend zu energieeffizienten Heizgeräten und hatte 2012 nach dem Verkauf der letzten Anteile an der defizitären Solartochter Centrosolar einen deutlichen Anstieg des Ebit um 42 Prozent auf rund 35 Millionen Euro verbucht. Der Umsatz lag bei 534 Millionen Euro.

Von

rtr

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