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19.05.2014

10:31 Uhr

Wirtschaftsforum

Eon-Chef Teyssen sagt Teilnahme in St. Petersburg ab

ExklusivNach Siemens-Boss Kaeser und Deutsche-Bank-Vorstand Fitschen will nun auch Eon-Chef Johannes Teyssen nicht mehr nach St. Petersburg zum Wirtschaftsforum reisen. Stattdessen ist der Konzern durch andere Manager vertreten.

Der Vorstandsvorsitzende von Eon Johannes Teyssen reist nicht wie geplant nach St. Petersburg. dpa

Der Vorstandsvorsitzende von Eon Johannes Teyssen reist nicht wie geplant nach St. Petersburg.

DüsseldorfEon-Chef Johannes Teyssen wird doch nicht zum Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg reisen. Teyssen habe seine Teilnahme abgesagt, bestätigte ein Sprecher des Konzerns dem Handelsblatt auf Anfrage. Der Eon-Chef habe andere wichtige Termine. Er werde auch einen Anschlusstermin in Helsinki nicht wahrnehmen.
Die Teilnahme am Wirtschaftsforum, dass in dieser Woche statt findet, ist wegen der Ukraine-Krise politisch brisant. Zuvor hatten bereits Siemens-Chef Joe Kaeser und Deutsche-Bank-Vorstand Jürgen Fitschen ihre Teilnahme abgesagt. Auch zahlreiche Unternehmenslenker aus den USA hatten von der Teilnahme auf Druck der US-Regierung Abstand genommen.

Für Teyssen war die Entscheidung besonders brisant, weil der Konzern vielfältige Wirtschaftsbeziehungen nach Russland unterhält. Der Konzern fördert dort Gas, importiert Gas und betreibt einen Stromproduzenten.
Eon ist zumindest durch die Vorstandsmitglieder Jorgen Kildahl und Leonhard Birnbaum vertreten.

Von

juf

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

19.05.2014, 10:56 Uhr

Ta, es gibt Menschen, die haben Mut und die Fähigkeit in schwierigen .Situationen diesen auch zu beweisen und
andere, die Knickfüße sind und gegen bessere Einsichten ausgeübtem Druck nicht standhalten.
.

In der jetzigen brisanten Situation sind mutige Menschen gefordert, die den Dialog suchen und nicht verweigern.

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19.05.2014, 11:13 Uhr

das nennt man wohl mangelnde Zivilcourage

Account gelöscht!

19.05.2014, 11:18 Uhr

Na ja dann werden die Plätze sehr schnell von Chinesen besetzt.
Deutschland machtfür für sich selbst ein Urteil.

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