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23.06.2017

10:42 Uhr

Zumtobel

Leuchtenhersteller mit Gewinnsprung

Der österreichische Leuchtenhersteller Zumtobel hat seinen Gewinn im abgelaufenen Bilanzjahr gesteigert – trotz eines Umsatzrückgangs. Das Unternehmen hatte sich in den vergangenen Jahren umfassend restrukturiert.

Der Vorstandschef von Zumtobel brachte einst die Chipfirma Infineon an die Börse. Reuters

Ulrich Schumacher

Der Vorstandschef von Zumtobel brachte einst die Chipfirma Infineon an die Börse.

DüsseldorfBeim österreichischen Leuchtenhersteller Zumtobel tragen Restrukturierungen und Kostensenkungen erste Früchte. Während der Umsatz in dem Ende April abgelaufenen Bilanzjahr 2016/17 schrumpfte, schnellte der Gewinn in die Höhe, wie Zumtobel am Freitag in Dornbirn im Vorarlberg mitteilte. Die Aktionäre sollen daran mit einer um drei Cent auf 23 Cent angehobenen Dividende beteiligt werden. An der Börse konnte die auf Beleuchtung von Büros, Fassaden und Straßen spezialisierte Firma damit aber nicht punkten. Die in Wien notierten Titel sackten um 6,5 Prozent auf 18,51 Euro ab.

„Die umfassenden Restrukturierungen der vergangenen Jahre haben dazu beigetragen, dass wir unsere Profitabilität signifikant steigern konnten“, erklärte Zumtobel-Chef Ulrich Schumacher. Für das laufende Jahr kündigte der Manager, der einst die Chipfirma Infineon an die Börse gebracht hatte, leichte Zuwächse bei Umsatz und Gewinn an. Es seien negative Währungseffekte, Preisdruck im Komponentengeschäft und Investitionen zu erwarten. Zumtobel liege aber im Plan, die bereinigte operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) auf acht bis zehn (Vorjahr: 5,6) Prozent zu steigern.

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2016/17 sanken die Erlöse um 3,9 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Dabei schlugen Währungseffekte in Höhe von 39 Millionen Euro zu Buche - vor allem infolge der Aufwertung des Euro zum britischen Pfund. Der operative Gewinn (Ebit) legte derweil um 23,4 Prozent auf 72,4 Millionen Euro zu. Der Überschuss wurde auf 25,2 (Vorjahr: 11,9) mehr als verdoppelt.

Von

rtr

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