Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.06.2013

11:19 Uhr

Enge Kooperation

ACS erhält mit Tochter Leighton Milliardenauftrag

Der spanische Hochtief -Mehrheitseigner ACS arbeitet enger mit der Hochtief-Tochter Leighton zusammen. Zusammen bauen sie in Australien einen Tunnel.

ACS kontrolliert durch die Hochtief-Übernahme auch die Mehrheit an Leighton. Reuters

ACS kontrolliert durch die Hochtief-Übernahme auch die Mehrheit an Leighton.

DüsseldorfDer spanische Hochtief -Mehrheitseigner ACS hat sich zusammen mit der Hochtief-Tochter Leighton in Australien einen Großauftrag gesichert. Damit wird deutlich, dass ACS enger mit der australischen Hochtief-Tochter kooperiert.

Die ACS-Tochter Dragados baue in Australien zusammen mit den Leighton-Beteiligungen Thiess und John Holland in einem Gemeinschaftsunternehmen Tunnel und eine unterirdische Bahnstation, teilten die Firmen am Dienstag mit. Das Volumen des Auftrags belaufe sich auf 1,15 Milliarden australische Dollar (rund 810 Millionen Euro). Die Bauarbeiten sollen umgehend beginnen und Anfang 2017 abgeschlossen werden. Thiess und John Holland haben bereits zahlreiche Tunnel in Australien gebaut, Dragados habe weltweit bereits Tunnel mit einer Länge von insgesamt mehr als 1200 Kilometern gebaut, betonten die Unternehmen.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

NCC AB – 8,42 Milliarden Euro Umsatz

Das schwedische Unternehmen mit seinen knapp 18.000 Mitarbeitern wurde erst 1988 gegründet. Heute besteht es aus vier großen Geschäftsbereichen, unter anderem „NCC Housing“ und „NCC Roads“.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 9,7 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 11,63 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 13,12 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren und zuletzt wieder leicht steigern.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,06 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3.000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 16,36 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 32,43 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2015 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 34,93 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Allein in den vergangenen drei Jahren stieg der Umsatz um rund zehn Milliarden Euro und ACS klettert das Treppchen weiter hoch. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,52 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2015 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von knapp 0,5 Prozent.

Quelle: Deloitte

ACS kontrolliert durch die Hochtief-Übernahme auch die Mehrheit an Leighton. Der neue Hochtief-Chef Marcelino Fernandez Verdes hatte dem Konzern eine Konzentration auf seine Kernkompetenzen im Bau- und Infrastrukturgeschäft verordnet.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×