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20.01.2015

13:43 Uhr

Eon-Chef Teyssen auf der Handelsblatt Energietagung

„Ich habe nichts zu predigen“

VonDana Heide

Eon-Chef Teyssen sorgte im vergangenen Jahr mit dem Umbau seines Konzerns für Aufruhr in der Branche. Bei der Handelsblatt-Energietagung rechtfertigt er die Aufspaltung und widerspricht dem Wirtschaftsminister.

Gespräch: Eon-Chef Johannes Teyssen (M.) mit Handelsblatt-Chefredakteur Sven Afhüppe (r.) und Klaus Stratmann, stellvertretender Leiter Hauptstadtbüro.

Gespräch: Eon-Chef Johannes Teyssen (M.) mit Handelsblatt-Chefredakteur Sven Afhüppe (r.) und Klaus Stratmann, stellvertretender Leiter Hauptstadtbüro.

BerlinWenige Tage vor Weihnachten überraschte Eon-Chef Teyssen die Energiebranche mit einem der spektakulärsten Schritte seit Bestehen des Unternehmens: Eon wird aufgespalten in zwei Gesellschaften, das Ursprungsunternehmen soll sich Erneuerbaren Energien widmen, die neue Gesellschaft soll hauptsächlich den konventionellen Kraftwerkspark betreuen.

Das Unternehmen befindet sich in einem riesigen Umbruch. Umso erstaunlicher war der gewohnt gelassene und entspannte Auftritt von Teyssen bei der 22. Handelsblatt-Energietagung in Berlin.

„Für uns steht fest, dass wir unsere Geschäfte jeweils auf eine der beiden Welten konzentrieren müssen, um künftig in beiden unternehmerisch erfolgreich zu sein“, sagte er und versprach heutigen und künftigen Aktionären bessere Zeiten.  Die Nachricht von der Aufspaltung Anfang Dezember hatte die Aktie tatsächlich in die Höhe geschickt, in der Spitze kostete das Papier 15,41 Euro. Inzwischen liegt der Preis für Eon-Aktien aber wieder bei etwas mehr als 13 Euro. 

Teyssen betonte, dass eine Erholung der Papiere nicht seine höchste Priorität sei. „Meine Aufgabe ist nicht die Pflege des Aktienkurses“ erklärte er im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sven Afhüppe und Klaus Stratmann, stellvertretender Büroleiter in  Berlin. Seine Aufgabe sei es vielmehr, das Unternehmen mit seinen Kollegen „bestmöglich“ zu führen.

Die beiden neuen Teile Eons verglich er mit Fußball- und Handballmannschaften. „Es dreht sich alles um den Ball, aber nicht einmal Bayern München hätte in der Handelsblatt-Bundesliga nur den Hauch einer Chance.“ Zu unterschiedlich seien die Regeln des Spiels, die benötigten Fähigkeiten, die Aufstellungen, die Kapitalkosten und die Investoren. Nun könne jeder Teil von Eon auf das setzen, was er am besten kann. Nur wer sich radikal auf den Kampf einlasse, habe eine Chance mitzuspielen.

Die größten Energieversorger der Welt

Platz 10

Den zehnten Platz belegt ein Energieversorger aus Südkorea: Korea Electric Power kam im April 2016 auf einen Marktwert von 33,1 Milliarden US-Dollar.

Quellen: Bloomberg; Factset; Forbes

Platz 9

Den neunten Platz belegt GDF Suez. Das französische Unternehmen hatte im April 2016 einen Marktwert von 39 Milliarden US-Dollar. Ein Jahr zuvor waren es noch 49,5 Milliarden Dollar gewesen.

Platz 8

hiAuf dem achten Platz befindet sich chinesische Energieversorger China Yangtze Power. Im April 2016 war der Konzern 41,8 Milliarden US-Dollar wert.

Platz 7

Dominion Resources auf dem siebten Platz der weltgrößten Energieversorger stammt aus den USA und hat einen Markt von 43,2 Milliarden US-Dollar.

Platz 6

Den sechsten Platz belegt ein Versorger aus Spanien: Iberdrola hat einen Marktwert von 44,1 Milliarden US-Dollar.

Platz 5

Der fünftgrößte Energieversorger stammt aus Spanien. Enel kam im April 2016 auf einen Marktwert von 44,6 Milliarden US-Dollar.

Platz 4

Auf dem vierten Platz befindet sich ein Unternehmen aus den USA: Southern Co. Der Versorger hatte im April 2016 einen Marktwert von 45,3 Milliarden US-Dollar.

Platz 3

Der drittgrößte Energieversorger der Welt kommt aus dem Vereinigten Königreich. National Grid hatte im April 2016 einen Marktwert von 51,4 Milliarden US-Dollar.

Platz 2

Auf dem zweiten Platz befindet sich ein amerikanisches Unternehmen: Nextra Energy. Der Wert des Energieversorgers beträgt 52,8 Milliarden US-Dollar.

Platz 1

Das US-amerikanische Unternehmen Duke Energy ist nach Marktwert wie schon 2015 der weltweit größte Energieversorger. Im April 2016 betrug sein Wert 53,1 Milliarden US-Dollar. 2,3 Milliarden Dollar weniger als im Vorjahr.

Als Blaupause für die Branche sieht Teyssen die Aufspaltung von Eon dennoch nicht. „Ich habe nichts zu predigen“, sagte er. „Wenn wir Recht haben sollten, dann hoffe ich natürlich, dass uns keiner zu schnell folgt. Und wenn wir Unrecht haben, sollten sie uns auch nicht folgen.“

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

20.01.2015, 14:16 Uhr

Der Oelpreis spielt für Stromerzeugung keine Rolle. Das Gas hingegen schon. Und hier wird es darauf ankommen, wie langfristig die Gasverträge mit Russland geschlossen worden sind. Und ob hier ein ungünstiger Festpreis für EON ausgehandelt worden ist.
Und nur soviel zur Energiewende/EEG = erst kommt die Lüge, dann der Betrug/Selbstbestrug, danch der Mangel und die Armut. Schafft endlich dieses perfide und marktfeindliche EEG (Abzcoker-zwangsgesetz) ab! Danke!

Herr Dr. Michael Klein

20.01.2015, 14:48 Uhr

„Ich habe nichts zu predigen“

Was ist mit kosmischer Energie bzw. freier Raumenergie? ( Dr. Yoshiro Nakamats, Nikola Tesla )

Prof. Dr. Claus W. Turtur Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften Schreibt:

"Auch wenn ich die praktische Nutzung der neuen sauberen Energie der freien Raumenergie bereits erfolgreich im Labor nachweisen konnte - ich habe meine Forschungsarbeiten einstellen müssen. Das ist schade, denn die saubere Energie wäre für die Menschen eigentlich wichtig."

Warum MUSSTE Prof. Dr. Claus W. Turtur seine Arbeit einstellen?

Warum erfahren wir davon nichts in den Lügenmedien?

Medienkonzerne, Pharmakonzerne, Energiekonzerne, ... gehören die alle zusammen und keiner weiß es?

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

Account gelöscht!

20.01.2015, 15:05 Uhr

„Ich habe nichts zu predigen“

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Überall Talk-Shows...

überall weiß der Einer alles Besser als der anderer...

oder man geht sogar schon über dem anderen nicht abzubauen

ABER WO WIRD ES FÜR MEHR ARBEITSPLÄTZE BESSER ???

Ohne Arbeitsplätzen ...Liebe EU...

woher soll die Finanzierung für alle Verschwendungen kommen ???????????????????????????????????????????????????????????

Alleine der EU-LISSABONNER VERTRAGSBRUCH kostet dem

EU-STEUERZAHLER unnötige 280 MILLIONEN EURO jährlich mehr!







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