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12.08.2013

13:32 Uhr

Erwerbstätigenbefragung 2012

Je mehr Stressfaktoren im Job, desto größer die Erschöpfung

Immer mehr Deutsche leiden unter Stress am Arbeitsplatz. Die Menschen müssen mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen oder schuften unter hohem Zeitdruck. Die Grenze zur Leistungsfähigkeit wird dabei häufig überschritten.

Arbeitnehmerin leidet im Büro: 52 Prozent der Befragten müssen unter erheblichem Zeitdruck arbeiten wie eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund zeigt. dpa

Arbeitnehmerin leidet im Büro: 52 Prozent der Befragten müssen unter erheblichem Zeitdruck arbeiten wie eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund zeigt.

DortmundMulti-Tasking, Termindruck oder Arbeiten an der Grenze der Leistungsfähigkeit - je intensiver die Belastungen am Arbeitsplatz sind, desto häufiger berichten Arbeitnehmer über Erschöpfung. Das geht aus aktuellen Auswertungen der Erwerbstätigenbefragung 2012 hervor, die die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund am Montag vorlegte. 17.000 abhängig Beschäftigte wurden unter anderem zu ihren Arbeitsbedingungen befragt.

So gab mehr als die Hälfte der Befragten an, häufig Verschiedenes gleichzeitig zu tun (58 Prozent) oder unter starkem Termin- und Leistungsdruck arbeiten zu müssen (52 Prozent). Über häufige Störungen bei der Arbeit berichten 44 Prozent, darüber, besonders schnell arbeiten zu müssen 39 Prozent. 16 Prozent gaben an, häufig an der Grenze der Leistungsfähigkeit zu arbeiten.

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Die einzelnen dieser fünf Stressfaktoren im Job wirken dabei nach eigener Einschätzung unterschiedlich stark: Während jeder Dritte es als belastend empfand, gleichzeitig verschiedene Aufgaben zu erledigen, finden es drei von vier Befragten schlimm, häufig an der Leistungsgrenze arbeiten zu müssen. Wer am Arbeitsplatz gleich mehreren solchen Stressfaktoren ausgesetzt ist, fühle sich besonders häufig erschöpft, so die Studie.

Die Arbeitsschützer raten daher stressgeplagten Arbeitnehmern, immer wieder Phasen einzulegen, in denen Störungen vermieden werden. Auch in Phasen hoher Arbeitsintensität sei es wichtig, Pausen nicht ausfallen zu lassen und bewusst einen Ausgleich einzuplanen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Treudoof

16.08.2013, 20:08 Uhr

Sie haben nur ein Leben und eine chronische Überlastung zahlen Ihnen Körper und Psyche ziemlich schnell heim.
Die Dummheit beginnt mit der Vorstellung einen Körper zu haben statt einer zu sein. Da ist die unterschwellige Assoziation zu einer Autowerkstatt nicht weit.
Nach der Reparatur ist es dann besser als neu...
Fast so dumm wie die Millionen welche sich im WK I zu Millionen abschlachten ließen. Und heute beste Freunde. Wofür haben die sich nun ruiniert in den Gräben?
Und mit schmerzhaften Verschleißerscheinungen wird dann die Rente auf einem Kreuzfahrtschiff genossen? Die Enkel kommen Sie dann im vorzeitigen Pflegeheim besuchen?
Aber das Beste zum Schluss: Weil ich zu "..." bin Nein zu sagen, darf ich dieses Verhalten legitim von allen Anderen nicht nur erwarten, sondern vehement und moralisch abgesichert einfordern.
Wenn Sie die Ihnen anvertrauten Anlagen (z.B. die Bahn) derart auf Verschleiß fahren werden Sie gefeuert. Beim Selbstmanagement hingegen wird dies gefordert.

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