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10.07.2015

17:14 Uhr

Escada

Modekonzern muss sich schon wieder neuen Chef suchen

Escada-Chef Glenn McMahon gibt die Leitung des Modekonzerns aus persönlichen Gründen ab. Der US-Amerikaner hatte das Amt erst zu Jahresbeginn angetreten. Die Suche nach einem Nachfolger hat bereits begonnen.

Escada galt in seinen besten Zeiten als eine der bekanntesten Damenmodemarken der Welt, musste im Sommer 2009 aber Insolvenz anmelden. dpa

Escada-Zentrale in München

Escada galt in seinen besten Zeiten als eine der bekanntesten Damenmodemarken der Welt, musste im Sommer 2009 aber Insolvenz anmelden.

MünchenDer Modekonzern Escada muss sich nach sieben Monaten schon wieder einen neuen Chef suchen. Glenn McMahon werde zum 31. Juli „aus persönlichen Gründen“ die Leitung des Damenmodeherstellers aus Aschheim bei München abgeben, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der US-Amerikaner hatte das Amt erst zu Jahresbeginn angetreten. „Ich habe die Möglichkeit, bei Escada zu arbeiten, sehr genossen“, sagte der US-Amerikaner.

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Jörg Wahlers, derzeit bei Escada zuständig für das operative Geschäft, wurde mit Wirkung zum 31. Juli zum Interimschef ernannt. Die Suche nach einem Nachfolger für McMahon habe bereits begonnen, hieß es weiter.

Escada galt in seinen besten Zeiten als eine der bekanntesten Damenmodemarken der Welt, musste im Sommer 2009 aber Insolvenz anmelden. Megha Mittal, die aus einer bekannten indischen Industriellen-Familie stammt und ein Faible für Mode hat, hatte Escada übernommen.

Von

dpa

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