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14.03.2012

19:58 Uhr

Ex-Hochtief-Manager

Lohr wird neuer Finanzchef von K+S

Zum kommenden Juni wird Burkhard Lohr bei K+S das Amt des Finanzvorstands antreten. Im letzten Jahr gab der Betriebswirt seinen Posten bei Hochtief auf, nachdem ACS den Übernahmekampf gewann.

Burkhard Lohr hat die Hochtief AG im Oktober 2011 verlassen. picture alliance/dpa

Burkhard Lohr hat die Hochtief AG im Oktober 2011 verlassen.

FrankfurtDer ehemalige Hochtief -Manager Burkhard Lohr wird neuer Finanzchef des Düngemittel- und Salzherstellers K+S. Der Aufsichtsrat des Kasseler Unternehmens berief den 49-jährigen am Mittwoch in den Vorstand. Am 1. Juni soll Lohr das Amt des Finanzchefs übernehmen. Er tritt die Nachfolge von Jan Peter Nonnenkamp an, der Ende 2011 überraschend seinen Abschied von dem Dax -Konzern verkündet hatte.

Lohr hatte im April nach dem verlorenen Abwehrkampf gegen den spanischen Angreifer ACS als einer der ersten Vorstände seinen Abschied von Hochtief angekündigt. Der promovierte Betriebswirt, der rund 20 Jahre für den Essener Baukonzern gearbeitet hatte, machte damit von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch, das er nach dem Überschreiten der Beteiligungsschwelle von 30 Prozent durch ACS hatte.

Verlassen wird K+S auch Joachim Felker, der für das Geschäft mit Kali-Düngemitteln zuständig ist, die wichtigste Konzernsparte. Felker geht nach Ablauf seines Vertrags zum 30. September 2012 im Alter von 60 Jahren in den Ruhestand. Ein Nachfolger für Felker werde noch gesucht, sagte ein Konzernsprecher.

An Bord bleibt dagegen der Aufsichtsratsvorsitzende Ralf Bethke. Der 69-Jährige, der von 1991 bis 2007 Vorstandsvorsitzender von K+S war, soll auf der Hauptversammlung im Mai wiedergewählt werden.

Bethke darf sich künftig wie alle Aufsichtsratsmitglieder zudem über eine höhere Bezahlung freuen. Damit trage K+S dem gestiegenen Arbeitsaufwand und Komplexitätsgrad der Arbeit Rechnung und stelle sicher, auch künftig kompetente Mitglieder für den Aufsichtsrat gewinnen zu können, erklärte der Konzern. Normale Mitglieder des K+S-Aufsichtsrats sollen künftig eine fixe jährliche Vergütung von 100.000 Euro erhalten statt wie bisher von 55.000 Euro. Ersatzlos entfällt dafür die variable Bezahlung, die bisher abhängig vom K+S-Ergebnis bis zu 45.000 Euro betragen konnte. Bethke wird als Aufsichtsratschef künftig 200.000 Euro verdienen, sein Stellvertreter 150.000 Euro.

K+S wird am Donnerstag seine Ergebnisse des Jahres 2011 präsentieren und einen Ausblick für das laufende Jahr geben.

Von

rtr

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