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01.12.2014

15:12 Uhr

Ex-Pressechef

ADAC einigt sich mit Ramstetter

Als ADAC in den Skandal um falsche Bewertungen, musste Ex-Pressechef Ramstetter das Bauernopfer bringen. Seitdem streiten er und der ADAC, um eine Einigung. Die wurde nun erzielt. Der Schadensersatz dürfte hoch sein.

Die Fassade der Zentrale des ADAC: Der Ex-Kommunikationschef des ADAC und Chefredakteur der Mitgliederzeitschrift „Motorwelt“, Ramstetter, musste als erster seinen Hut nehmen. dpa

Die Fassade der Zentrale des ADAC: Der Ex-Kommunikationschef des ADAC und Chefredakteur der Mitgliederzeitschrift „Motorwelt“, Ramstetter, musste als erster seinen Hut nehmen.

MünchenDer ADAC hat sich nach monatelangen Auseinandersetzungen mit seinem fristlos gekündigten Pressechef Michael Ramstetter geeinigt. Ramstetter habe Schadenersatz geleistet, sagte eine ADAC-Sprecherin am Montag in München und bestätigte damit einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“. Damit sei eine außergerichtliche Einigung erreicht worden. Zu der Höhe des geleisteten Schadenersatzes äußerte sich der ADAC nicht. „Im Übrigen wurde Stillschweigen vereinbart.“ Ramstetter hatte im Januar Manipulationen beim ADAC-Preis „Gelber Engel“ zugeben und den ADAC damit in eine tiefe Krise gestürzt. Nachdem ein Prüfbericht der Beratungsfirma Deloitte den Verdacht auf Fälschungen bestätigt hatte, wurde Ramstetter fristlos gekündigt. Er wehrte sich aber vor Gericht gegen Schadenersatzforderungen und die Kündigung.

Von

dpa

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