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17.02.2012

09:39 Uhr

Ex-Topmanager

Utz Claassen legt Wirtschaftskrimi vor

VonGeorg Weishaupt

Der ehemalige Topmananger Utz Claassen hat sich schon als Sachbuchautor versucht. Jetzt hat der Ex-Chef von EnBW und Solar Millennium einen Wirtschaftskrimi geschrieben - der Parallelen zu seinem Leben aufweist.

Mit „Atomblut“ hat sich Sachbuchautor Utz Claassen erstmals der Belletristik zugewandt. dapd

Mit „Atomblut“ hat sich Sachbuchautor Utz Claassen erstmals der Belletristik zugewandt.

Berlin„Mit einem Erdbeben anfangen! Und dann langsam steigern!“ So lautet eine alte Erfolgsregel für Hollywood-Filme. „Es kracht ab der ersten Seite, und dann wird es immer heißer von Seite zu Seite, bis zum Schluss“, formuliert es Utz Claassen. So fasst er sein neues Buch zusammen.

Ein Sachbuch von Utz Claassen, in dem es ab der ersten Seite kracht? Nein, der streitbare und schillernde Ex-Chef des Energieversorgers EnBW und des inzwischen insolventen Solarkraftwerkbauers Solar Millennium, aktuell Sanierer des Fußballclubs RCD Mallorca, versucht sich als Krimiautor.

Der 48-Jährige hat einen Wirtschaftskrimi geschrieben. „Atomblut“ heißt das Werk, das heute in die Buchläden kommt.

Wer ein Buch verkaufen will, muss dafür werben. Und so findet sich Claassen eine Woche zuvor mittags in Berlin ein. Hier in einem alten Schulgebäude, wo der Ullstein-Verlag an der Berliner Friedrichstraße residiert, entfaltet Claassen sein neues Leben als Krimiautor.

Ende 2010 setzt er sich zum ersten Mal an seinen Laptop und beginnt zu schreiben. Ende 2011 liefert er das fertige Manuskript ab, „gefühlt die 25. von mir überarbeitete Fassung“.

Für Claassen, der sich bisher nur an Sachbücher („Mut zur Wahrheit“, „Wir Geisterfahrer“) wagte, ist das eine völlig neue Erfahrung. Einen Wirtschaftskrimi zu schreiben sei ein hochgradig kreativer Prozess. „Man hat manchmal beim Schreiben viele Ideen, manchmal gar keine“, räumt Claassen ein. An manchen Tagen schreibt er mehr als acht Stunden.

Er tippt Zeile für Zeile „im Einfingersystem“. Für ihn kein Problem. Er hat ja seinerzeit auch die 500 Seiten seiner Diplomarbeit mit dieser Methode in eine mechanische Schreibmaschine gehackt.

Kommentare (1)

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jochen

23.02.2012, 12:22 Uhr

schon der titel ist ein schwachsinn.die kritik in welt online lesen!

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