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16.02.2014

12:12 Uhr

Ex-Vorstandschef

Siemens zeigt bei Löscher-Millionen Kulanz

Die Abfindung von Ex-Siemens-Chef Peter Löscher wird einem Medienbericht zufolge höher ausfallen als bislang gedacht. Denn der Industriekonzern zeigt sich demnach bei Aktienzusagen kulant. Sie sind Millionen wert.

Peter Löscher (Bild) wurde 2013 von Joe Kaeser an der Siemens-Spitze abgelöst. dapd

Peter Löscher (Bild) wurde 2013 von Joe Kaeser an der Siemens-Spitze abgelöst.

HamburgDie Abfindung des Technologiekonzerns Siemens für seinen ehemaligen Chef Peter Löscher könnte einem Bericht des „Spiegel“ zufolge deutlich höher ausfallen als bislang angenommen. Laut Geschäftsbericht erhält Löscher gut 17 Millionen Euro Abfindung - dazu kämen allerdings noch Aktienzusagen im Wert von knapp 13 Millionen Euro, berichtete das Magazin am Wochenende. Löscher habe zum Zeitpunkt seines Abgangs im vergangenen Sommer rund 132.000 solche Aktienzusagen angesammelt, die ihm Anrechte auf den Gratis-Bezug von Siemens-Anteilsscheinen einräumen.

Diese Aktienzusagen wären nach den geltenden Vergütungsrichtlinien zwar eigentlich verfallen, bei Löscher und einem weiteren ausgeschiedenen Vorstandsmitglied seien sie jedoch aus Kulanzgründen erhalten geblieben, berichtete das Magazin. Im Gegenzug habe der ehemalige Konzernchef zugesichert, bis Herbst 2015 bei keinem direkten Siemens-Wettbewerber anzuheuern.

Laut Bericht durfte Löscher ein Drittel der Aktienzusagen schon im vergangenen November einlösen. Ob er ab 2015 auch die zweite und dritte Tranche in Anspruch nehmen kann, hängt demnach vom Unternehmenserfolg ab: Damit Löscher die Aktien auch zugeteilt werden, müssen bestimmte Vorgaben bei Umsatz, Gewinn oder Rendite erreicht werden.

Von

afp

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