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25.02.2014

14:54 Uhr

Fach- und Führungskräfte

Begehrte Vertriebsjobs

Mühsames Klinkenputzen und ständig nur auf Reisen? Mit solchen Vorureilen gegenüber der Arbeit im Vertrieb scheint es vorbei zu sein. Das Interesse der Stellensuchenden an Vertriebsjobs ist so hoch wie nie zuvor.

Für die Vertriebsbranche geht es momentan steil nach oben. Foto: Fotolia

Für die Vertriebsbranche geht es momentan steil nach oben. Foto: Fotolia

KölnEinen guten Start ins neue Jahr hat die Vertriebsbranche hingelegt. Das bescheinigt das aktuelle Vertriebsbarometer des CDH, der Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittlung und Vertrieb. Deutlich mehr Handelsvertretungen berichten in einer aktuellen Umfrage von einer durchweg guten Geschäftslage. Der zum Jahreswechsel veröffentlichte Sales-Indikator von Xenagos, einer Frankfurter Personalberatung für Vertrieb und Verkauf, belegt ebenfalls ein verbessertes Vertriebsklima. Der Index kletterte im letzten Quartal 2013 um 7,5 auf 28,18 Punkte. Ein klarer Sprung nach oben nach einem eher uneinheitlichen Jahresverlauf.  Die von Xenagos befragten Vertriebs- und Führungskräfte berichten sowohl von höheren Angeboten als auch einem besseren Neugeschäft.

Jobs im Bereich Vertrieb sind gefragt wie nie. Quelle: Handelsblatt Jobturbo

Jobs im Bereich Vertrieb sind gefragt wie nie. Quelle: Handelsblatt Jobturbo

Auch unter den Stellensuchenden werden Jobs im Vertrieb immer beliebter, das zeigt eine Auswertung des Handelsblatt Jobturbos. Dabei haftete Tätigkeiten im Vertrieb lange Zeit ein unattraktives Image an. Die Auswertung belegt aber auch: Im vergangenen Jahr konnte die Anzahl der Vertriebsstellen nicht mehr ganz an das Vorjahresniveau anknüpfen. Ähnlich auch die Entwicklung des Stellenmarktes in den Printmedien. Laut Adecco Stellenindex ist die Zahl der Stellenangebote für Vertriebsmitarbeiter 2013 im Vergleich zum Vorjahr um knapp sechs Prozent gesunken. Der Personaldienstleister wertet die Stellenangebote in 155 Print- sowie 29 Online Medien aus.

14 Tipps für einen erfolgreichen Start

Hintergrundwissen aneignen

Vorab sollten möglichst viele Informationen über die neue Firma eingeholt werden, zum Beispiel per Internetrecherche. Wer in ein inhabergeführtes Unternehmen kommt, sollte vor seinem ersten Arbeitstag schon einmal ein Bild des Inhabers gesehen haben – sonst könnte es peinlich werden, wenn man ihn am Kaffeeautomaten nach seinem Namen fragt.

Beobachten

Unsicherheit darüber, wie man sich den anderen gegenüber verhalten soll, ist am Anfang ganz normal. Welche Umgangsformen herrschen in der neuen Firma? Welche internen Regeln gibt es? Schon im Vorstellungsgespräch und später dann vor Ort ist es hilfreich, die anderen genau zu beobachten und sich an dem Verhalten der anderen zu orientieren.

Vorstellungsrunde vorbereiten

Egal, ob der Chef Sie durch die Abteilungen führt oder Sie sich vor dem Team selbst vorstellen: Überlegen Sie sich eine kurze Einleitung, das alle wichtigen Informationen zu Ihrer Person, Ihrer bisherigen Laufbahn und Ihrem neuen Aufgabenbereich enthält. Ein Kuchen ist nie verkehrt – und vergessen Sie auf keinen Fall, auch den Chef dazu einzuladen. 

Die richtige Kleidung

Informieren Sie sich noch vor dem ersten Arbeitstag, welche Kleidung in der Branche üblich ist. Der Faktor Kleidung ist enorm wichtig, denn das richtige Outfit drückt Zugehörigkeit aus.

Zu Fehlern stehen

Natürlich sollte man den gleichen Fehler nicht dreimal hintereinander machen, doch sind Fehler gerade am Anfang alles andere als ungewöhnlich. Versuchen Sie nie, einen Fehler zu verheimlichen sondern fragen Sie stattdessen nach, wie Sie ihn beim nächsten Mal vermeiden können.

Schlüsselpersonen identifizieren

Die ersten Wochen dienen auch dazu, die Personen zu identifizieren, die für einen selbst am wichtigsten sind. Das können neben dem direkten Vorgesetzten auch andere Mitarbeiter und Kollegen sein.

Nicht sofort nach Urlaub fragen

Es gibt einige Dinge, die in den ersten Tagen tabu sind: Dazu gehört unter anderem die Frage nach dem nächsten Urlaub. Ebenso sollten Sie es vermeiden, unpünktlich zur Arbeit oder zu Terminen zu erscheinen oder sich zu früh in den Feierabend zu verabschieden.

Die Ressourcen kennen

Erkundigen Sie sich zu Beginn, auf wen Sie zugreifen können und wer wann informiert werden muss.

Den richtigen Zeitpunkt abwarten

Am Anfang ergeben sich sicherlich viele Fragen. Doch stören Sie Kollegen oder Vorgesetzte nicht während eines Telefongesprächs oder wenn er oder sie offensichtlich in Eile ist, sondern warten Sie einen passenden Moment ab.

Arbeitsstile

Tauschen Sie sich mit Kollegen über bevorzugte Arbeitsstile aus. Möchte jemand zum Beispiel lieber persönlich, per Telefon oder per E-Mail informiert werden?

Zwischenmenschliche Kontakte forcieren

Warten Sie nicht darauf, dass die Kollegen Sie zur Kaffeepause abholen, sondern gehen Sie selbst auf die anderen zu. Haben Sie eine Frage an den Chef, gehen Sie kurz vor dem Mittagessen zu ihm und anschließend gemeinsam in die Kantine.

Genau zuhören

Geben Sie sich stets Mühe, genau zuzuhören, was das Gegenüber mag. Merken Sie sich dieses Detail und greifen Sie es an gegebener Stelle wieder auf – das zeigt nicht nur, dass Sie aufmerksam zuhören, sondern drückt auch Wertschätzung aus.

Nicht über den alten Job lästern

Bei Nachfragen nach dem alten Job sollten Sie stets sachlich bleiben. Über die alten Kollegen oder den Chef herziehen, ist tabu.

Mit Kritik zurückhalten

Halten Sie sich zunächst an die Vorgaben, die man Ihnen macht, auch wenn diese Ihnen in manchen Fällen weniger sinnvoll erscheinen sollten. Wenn Sie sich eingearbeitet und das Unternehmen in Ruhe kennen gelernt haben, können Sie immer noch Verbesserungsvorschläge machen.

Im Verhältnis zum Gesamtstellenmarkt zählt der Vertrieb aber nach wie vor neben Stellenausschreibungen im Bereich ITK (IT und Telekommunikation) sowie im Ingenieurwesen zu den Top 3 Berufsfeldern. In den Printmedien rangieren Angebote im Bereich Vertrieb sogar noch vor der ITK-Branche. Basis für den Stellenindex des Handelsblatt Jobturbos ist die Auswertung der Stellenanzeigen für Fach- und Führungskräfte der bedeutendsten Online-Stellenbörsen, Zeitungen sowie der Karriereportale der Top-Unternehmen. Dazu zählen auch die Jobbörsen von branchenspezifische Plattformen wie salesjob.de, einer Karriereplattform speziell für Vertriebsprofis.

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