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31.07.2015

08:14 Uhr

Fahrdienstvermittler

Uber will eine Milliarde in Indien investieren

In Indien und China verspricht sich Uber das stärkste Wachstum für seine Fahrdienstvermittler-App und investiert Milliarden in die Riesenmärkte. In Indien beherrscht Konkurrent Ola den Markt, doch das soll sich ändern.

Uber will in Indien bis März 2016 eine Million Fahrten täglich vermitteln. AFP

Taxi-App Uber

Uber will in Indien bis März 2016 eine Million Fahrten täglich vermitteln.

LondonDer umstrittene Fahrten-Vermittler Uber will einem Bericht zufolge den indischen Markt erobern. Dazu sind Investitionen in Höhe von einer Milliarde Dollar (913 Mio Euro) geplant, schreibt die britische Wirtschaftszeitung „Financial Times“ unter Berufung auf das Unternehmen aus San Francisco.

Uber wolle so in Indien bis März 2016 eine Million Fahrten täglich vermitteln und den bisherigen Marktführer Ola überrunden. Indien und China, wo Uber eine ähnlich hohe Summe investieren will, gehören zu den Regionen mit dem potenziell stärksten Wachstum für den Internet-Vermittler, der in vielen Ländern mit Rechtsstreitigkeiten zu kämpfen hat.

Kampf um die Fahrgäste

Taxigewerbe unter Druck

Für das Taxigewerbe war die Konkurrenz lange überschaubar – die Firmen konkurrierten nur untereinander. Doch derzeit geraten viele Unternehmen unter Druck. Neue Konkurrenz aus dem Internet reißt immer mehr Lücken in das klassische Geschäftsmodell. Ein Überblick.

MyTaxi schaltet Zentrale aus

Mit Apps wie MyTaxi können sich Passagiere ein Taxi finden, ohne dass ein Anruf in der Zentrale nötig wäre. Den Fahrern geht also kein Geschäft verloren, aber den Vermittlern. Die Taxizentralen versuchen mit einer eigenen App, sich die Konkurrenz vom Leib zu halten.

Uber buhlt direkt um die Gäste

Dienste wie Uber konkurrieren direkt mit den Taxiunternehmen um die Gäste. Das Start-up, das mit Google einen potenten Investor hat, betreibt selbst keine Wagen, sondern agiert als Vermittler, der eigenständigen Fahrern eine technische Plattform bietet. Damit wälzt es die Verantwortung ab: Für die Einhaltung der Bestimmungen sind die Fahrer zuständig. Viele Städte halten dieses Modell für unzulässig.

RideWith verbindet Fahrer und Mitfahrer

RideWith ist eine App des Google-Dienstes Waze und startet in Israel: Die Applikation soll Fahrer auf dem Weg zur Arbeit und zurück mit Mitfahrern verbinden. Waze erstellt Routen-Anweisungen auf Grundlage von Informationen der Nutzer über den Verkehrsfluss.

Carsharing als Alternative

Wer nach einem Kneipenabend nach Hause fahren will, kann natürlich nicht selbst fahren. In anderen Fällen sind Carsharing-Dienste aber durchaus eine Alternative. In den Großstädten wird das Netz an Fahrzeugen immer dichter, so dass Nutzer es nicht weit haben. Gerade an Bahnhöfen ist das Angebot groß.

Von

dpa

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