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31.05.2011

00:50 Uhr

Fall Chodorkowski

Antrag auf Reststrafe zur Bewährung

Schon am Freitag hat der Ex-Jukos-Manager Michael Chodrokowsi beantragt, seine Reststrafe zur Bewährung auszusetzen. Auch sein Geschäftspartner Lebedew hat am Montag einen solchen Antrag gestelllt.

Michael Chodorkowsi (r) und sein Geschäftspartner Platon Lebedew (l) bei einer Anhörung am 24. Mai 2011 in Moskau. Quelle: Reuters

Michael Chodorkowsi (r) und sein Geschäftspartner Platon Lebedew (l) bei einer Anhörung am 24. Mai 2011 in Moskau.

MoskauDer inhaftierte russische Öl-Oligarch Michail Chodorkowski hat erneut die Aussetzung seiner Reststrafe zur Bewährung beantragt. Das verlautete am Montag aus Unterstützerkreisen des Regierungskritikers. Demnach reichte Chordorkowski den Antrag bereits am vergangenen Freitag ein.

Sein Geschäftspartner Platon Lebedew beantragte die vorzeitige Haftentlassung am Montag. In der vergangenen Woche hatte ein Moskauer Gericht einen Berufungsantrag Chodorkowskis abgewiesen und dessen 14-jährige Haftstrafe um lediglich ein Jahr reduziert. Der 47-Jährige muss demnach noch bis 2016 ihn Haft bleiben.

Nach russischem Recht könnte die Reststrafe jedoch zur Bewährung ausgesetzt werden, da Chodorkowski bereits die Hälfte seiner Strafe verbüßt hat. Chodorkowski war im Dezember für schuldig befunden worden, Öl im Wert von 25 Milliarden Dollar (17,8 Milliarden Euro) von drei Tochterfirmen seines Ölkonzerns Jukos gestohlen zu haben. Das Urteil wurde international scharf kritisiert.

Von

dapd

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