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17.12.2013

12:26 Uhr

Finanzinvestor

KKR macht sich unabhängig

Der US-Finanzinvestor KKR kauft eine Spezialfinanzierungssparte und rechnet mit höheren Gewinnen sowie steigenden Dividenden. Der Schritt soll aus der Abhängigkeit vom traditionellen Geschäft führen.

Wall Street, New York City. Das Private-Equity-Haus KKR will seinen Geschäftsbereich auffächern. dpa

Wall Street, New York City. Das Private-Equity-Haus KKR will seinen Geschäftsbereich auffächern.

New YorkDer US-Finanzinvestor KKR reduziert seine Abhängigkeit vom traditionellen Geschäft mit Firmenübernahmen. Das Private-Equity-Haus übernimmt für 2,6 Milliarden Dollar per Aktientausch die an der Börse notierte Spezialfinanzierungs-Sparte KFN komplett. KFN investiert primär in Unternehmensanleihen und andere Bonds. Nach dem Deal machen klassische Firmenübernahmen nur noch 44 Prozent der KKR-Bilanz aus, vorher waren es knapp 70 Prozent. Seit der Finanzkrise sind die Renditen im traditionellen Private-Equity-Geschäft geschmolzen. Daher drängen viele Finanzinvestoren auch auf andere Felder.

Für die KKR-Aktionäre hat die Übernahme noch einen anderen positiven Effekt: Die Gewinne sollen steigen und damit auch die Dividenden, wie KKR am Montagabend ankündigte. Denn bisher bekam der Finanzinvestor nur Gebühren für die Verwaltung der KFN-Gelder, künftig stehen der Beteiligungsfirma alle Einnahmen voll und ganz zu. Die zusätzlichen Profite sollen komplett an die KKR-Aktionäre ausgeschüttet werden. Den KFN-Aktionären zahlt KKR einen Aufschlag von 35 Prozent auf den Schlusskurs von Montag. Die KFN-Eigner müssen der Transaktion noch zustimmen. Sie sollen nach dem Aktientausch 13 Prozent an KKR besitzen.

Größte Wirtschaftskanzleien Deutschlands 2012/13

Platz 10

Allen & Overy

Umsatz 2012/13 (Veränderung): 118 Millionen Euro (+4,4 Prozent)

Datenquelle: Fachverlag Juve (Stand: September 2013)

Platz 9

White & Case

Umsatz 2012/13 (Veränderung): 119 Millionen Euro (+0,8 Prozent)

Platz 8

Noerr

Umsatz 2012/13 (Veränderung): 135,3 Millionen Euro (+6,8 Prozent)

Platz 7

Hogan Lovells

Umsatz 2012/13 (Veränderung): 149,5 Millionen Euro (+6,4 Prozent)

Platz 6

Gleiss Lutz

Umsatz 2012/13 (Veränderung): 158,1 Millionen Euro (-2,2 Prozent)

Platz 5

Linklaters

Umsatz 2012/13 (Veränderung): 162,45 Millionen Euro (-2,9 Prozent)

Platz 4

Clifford Chance

Umsatz 2012/13 (Veränderung): 189 Millionen Euro (-4,4 Prozent)

Platz 3

Hengeler Mueller

Umsatz 2012/13 (Veränderung): 214 Millionen Euro (+2,1 Prozent)

Platz 2

CMS Hasche Sigle

Umsatz 2012/13 (Veränderung): 238,2 Millionen Euro (+5,0 Prozent)

Platz 1

Freshfields Bruckhaus Deringer

Umsatz 2012/13 (Veränderung): 334 Millionen Euro (plus 3,1 Prozent)

Von

rtr

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