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05.01.2005

11:58 Uhr

Im Bundesgesetzblatt I Nr. 72 vom 27. 12. 2004 S. 3610 ff. ist das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2002/ 87/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. 12. 2002 (Finanzkonglomeraterichtlinie-Umsetzungsgesetz) vom 21. 12. 2004 verkündet worden. Das Gesetz setzt eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über zusätzliche Aufsichtsvorschriften für Finanzkonglomerate um, die Lücken in den geltenden branchenbezogenen Rechtsvorschriften schließen und zusätzliche aufsichtsrechtliche Risiken abdecken sollen. Insbesondere ist die Einführung einer zusätzlichen Beaufsichtigung der Kreditinstitute, Versicherungsunternehmen und Wertpapierfirmen eines Finanzkonglomerats durch Änderungen des Kreditwesengesetzes (KWG) und des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) mit dem Ziel umgesetzt worden, die Doppelbelegung von Eigenkapital und die gruppeninterne Schöpfung von Eigenkapital zu verhindern. Die gruppenweite Beaufsichtigung soll auf Konglomeratsebene zu einer besseren Beurteilung von Risiken führen, insbesondere in Zusammenhang mit der Solvabilität, der Risikokonzentration, gruppeninternen Transaktionen, dem internen Risikomanagement, der Zuverlässigkeit und fachlichen Eignung der Geschäftsleitung. Das Gesetz ist am 1. 1. 2005 in Kraft getreten.

Quelle: DER BETRIEB, 05.01.2005

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