Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.06.2015

09:35 Uhr

Flatiron in den USA

Hochtief-Tochter baut an schneller Bahnstrecke mit

Die US-Metropolen Los Angeles und San Francisco soll künftig eine Hochgeschwindigkeitsstrecke verbinden. Den Bauauftrag hat sich die Hochtief-Tochter Flatiron gesichert. Er ist milliardenschwer.

Flatiron will Ende 2016 mit den Bauarbeiten in den USA beginnen. Reuters

Hochtief-Tochter

Flatiron will Ende 2016 mit den Bauarbeiten in den USA beginnen.

FrankfurtDie Hochtief -Tochter Flatiron hat einen milliardenschweren Auftrag in den USA ergattert. Die Firma baut als Teil eines Gemeinschaftsunternehmens einen mehr als 60 Meilen langen Abschnitt der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Los Angeles und San Francisco mit, wie Hochtief am Freitag mitteilte.

Der Auftrag habe ein Volumen von 1,23 Milliarden US-Dollar. Die Bauarbeiten sollten Ende 2016 beginnen und vier Jahre dauern.

Die Verbindung zwischen den beiden kalifornischen Metropolen sei die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke in den USA. „Das ist ein Beispiel für die deutlichen Investitionen in neue und verbesserte Transport-Infrastruktur in den Vereinigten Staaten und ein großer Schritt nach vorn für die Hochtief Gruppe“, sagte Konzernchef Marcelino Fernandez Verdes.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

NCC AB – 8,42 Milliarden Euro Umsatz

Das schwedische Unternehmen mit seinen knapp 18.000 Mitarbeitern wurde erst 1988 gegründet. Heute besteht es aus vier großen Geschäftsbereichen, unter anderem „NCC Housing“ und „NCC Roads“.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 9,7 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 11,63 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 13,12 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren und zuletzt wieder leicht steigern.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,06 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3.000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 16,36 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 32,43 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2015 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 34,93 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Allein in den vergangenen drei Jahren stieg der Umsatz um rund zehn Milliarden Euro und ACS klettert das Treppchen weiter hoch. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,52 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2015 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von knapp 0,5 Prozent.

Quelle: Deloitte

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×