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28.03.2006

14:00 Uhr

Formel 1

Die Medien berichten eher über Fahrer als über Sponsoren

Mit 49 Prozent Anteil an der Gesamtberichterstattung liegt Michael Schumacher in 2005 deutlich vor Alonso und Raikkönen mit 28 und 26 Prozent. Bei den Teams liegt im Jahresdurchschnitt Ferrari mit 41 Prozent Anteil nur noch knapp vor McLaren-Mercedes. Die Agentur für Medien-Resonanz-Analysen I-M-A Deutschland-G untersucht die Medienpräsenz von Fahrern, Teams und Sponsoren.

Der Studie zufolge haben fast alle Formel 1 Sponsoren im Laufe des Jahres 2005 deutliche Anteile an der Berichterstattung verloren. Spitzenreiter mit 12 Prozent Anteil war in 2005 Michelin, vor Bridgestone mit 11 Prozent. Auf den nächsten Plätzen folgen Marlboro, Vodafone und Shell. Während Marlboro zum Jahresbeginn noch den 1. Platz behauptet, fällt der Sponsor zum Jahresende auf Platz 6, hinter Vodafone und Shell, zurück.

Während Formel 1 Fahrer wie Michael Schumacher, aber auch Ralf Schumacher, Heidfeld oder Barichello in 2005 deutliche Anteile an der Berichterstattung verlieren, verdoppeln Alonso und Raikkönen ihren Anteil und liegen nur noch wenige Prozentpunkte hinter Michael Schumacher. Der Trend in den Renn-Ergebnissen der Formel 1 spiegelt sich also deutlich in der Berichterstattung wieder. Im Aufwärtstrend liegen aber auch Fahrer wie Montoya mit einem Gesamtanteil von 17 Prozent und Villeneuve mit 6 Prozent an der Gesamtberichterstattung.

Obwohl bei den Formel 1 Teams Ferrari im Jahresdurchschnitt mit 41 Prozent Anteil an der Berichterstattung noch die Nase vorne hat, zieht zum Jahresende McLaren-Mercedes (Jahresdurchschnitt 39 Prozent) deutlich vorbei. Auch Renault mit einem Jahreswert von 27 Prozent zeigt einen steigenden Trend und geht an BMW-Williams (29 Prozent im Gesamtwert) vorbei, die von Platz 3 auf Platz 4 im Lauf des Jahres zurückfallen.

Auffällig in der Analyse ist der geringe Anteil der Formel 1 Sponsoren (die Agentur wertete die Darstellung der Sponsoren in den veröffentlichten Photos, aber auch die Nennung im Artikel) an der Gesamtberichterstattung. Können die beiden Reifenhersteller Michelin und Bridgestone mit 12 beziehungsweise 11 Prozent Anteil noch einen respektablen Wert erzielen, liegt Marlboro mit 9,5 Prozent Anteil vor Vodafone und Shell im Durchschnitt nur auf dem dritten Platz. Es folgen Elf, Mild Seven, Telefonica, Mobil Oil und Siemens.

Während die Mehrzahl der Sponsoren im Laufe des Jahres nur einige Prozent-Anteile an der Berichterstattung verlieren, muss Marlboro von einem Platz 1 bei Jahresbeginn, sich zum Jahresende mit einem Platz 6 begnügen. Die Agentur untersuchte über 33 500 Beiträge (Print) zu 20 Fahrern, 10 Teams und 21 Sponsoren der Formel 1 in den deutschen Medien.

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