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28.01.2010

15:15 Uhr

Franz Herrlein

Ackermann holt sich Sparfuchs von Bain

VonHans G. Nagl

Die Deutsche Bank hat große Pläne: Bis 2011 will Deutschlands größtes Geldhaus eine Milliarden Euro jährlich an Kosten einsparen. Unterstützung erhält sie nun vom ehemaligen Dresdner-Bank-Vorstand Franz Herrlein. Für den ist die Aufgabe nichts Neues.

Franz Herrlein soll die geplanten Kosteneinsparungen bei der Deutschen Bank vorantreiben. Die Aufgabe ist für ihn nichts Neues. Stephan Sahm

Franz Herrlein soll die geplanten Kosteneinsparungen bei der Deutschen Bank vorantreiben. Die Aufgabe ist für ihn nichts Neues.

FRANKFURT. Der ehemalige Dresdner-Bank-Vorstand Franz Herrlein soll die geplanten Kosteneinsparungen bei der Deutschen Bank mit vorantreiben. Dies erfuhr das Handelsblatt aus dem Umfeld des Instituts. Der gebürtige Regensburger kommt von der Unternehmensberatung Bain, zu der er erst vor etwa einem Jahr gewechselt war.

Herrleins Position als Managing Director sei unterhalb des Vorstands angesiedelt, sagte ein Bank-Insider. Offenbar soll er dort als Controller helfen, die von Finanzchef Stefan Krause bereits angekündigten Effizienzmaßnahmen mit umzusetzen.

Deutschlands größtes Geldhaus will bis 2011 eine Milliarden Euro jährlich an Kosten einsparen, unter anderem in Zentralfunktionen und bei internen Abläufen. Die Deutsche Bank lehnte ebenso wie Bain & Company eine Stellungnahme ab.

Für Herrlein wäre die Aufgabe nichts Neues: Der als unkonventionell und smart geltende Banker hatte schon die HVB im Zuge der Unicredit-Übernahme auf Effizienz getrimmt und es bis ins oberste Management der italienischen Konzernmutter geschafft. 2007 wechselte der studierte Betriebswirtschaftler zur Dresdner Bank, um im Vorstand die Rolle des Chief Operating Officers (COO) zu übernehmen. Im Zuge der Übernahme der Allianz-Tochter durch die Commerzbank schied Herrlein aus.

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